KUKA
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert KUKA: Geht da noch was?

KUKA sieht sich trotz eines schwachen dritten Quartals weiterhin auf Kurs für seine Jahresziele. Analysten hatten im Vorfeld mit etwas schwächeren Zahlen gerechnet. Die eine oder andere Anpassung der Gewinnschätzungen dürfte folgen.

DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass der Roboter- und Anlagenbauer in den ersten neun Monaten dank der Nachfrage aus Asien und Amerika ein stabiles Ergebnis erzielt hat. Belastend wirkte dabei der schrittweise Rückkauf einer Hochzinsanleihe aus dem Jahr 2010, die zu einmaligen Aufwendungen im Finanzergebnis führt. Die Anleihe ist mit 8,75 Prozent verzinst und hat ein Volumen von 202 Millionen Euro. Der Konzern hat sich mittlerweile günstiger über eine Wandelanleihe finanziert. Der Rückkauf kostet Geld, aufgrund des derzeitigen Rekordtiefs bei den Zinsen kommt das Unternehmen aber mittelfristig günstiger weg.

KUKA profitiert von der Investitionsbereitschaft der Autohersteller in den Schwellenländern sowie aus Nordamerika. Aus Europa kommen dagegen ¿dämpfende und volatile Einflüsse¿. Dadurch verzeichnet das Unternehmen insgesamt Absatzsteigerungen, das Tempo lässt allerdings nach, zumal viele Kunden besonders in den vergangenen drei Jahren viel investiert hätten.

DER AKTIONÄR hat bereits auf die aussichtsreiche Situation bei KUKA hingewiesen. Mit dem nachhaltigen Sprung über den horizontalen Widerstand bei 35,00 Euro würde ein neues Kaufsignal generiert. Die nächsten Widerstände liegen bei 36 und 38,50 Euro. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot daher mit einem KUKA-Turbo-Long (WKN CT8 W2U) von der Citigroup Hebel auf steigende Kurse. Der Schein notiert knapp 50 Prozent im Plus. Der Stopp wurde auf 0,89 Euro nachgezogen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Immer gut informiert

Das Online-Real-Depot garantiert absolute Transparenz - es berücksichtigt sowohl Ordergebühren als auch die Abgeltungssteuer. Der kostenlose Newsletter informiert zeitverzögert per Email über alle Veränderungen im Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: KUKA droht der Absturz

Börse Online erklärt, derzeit werden die Aktien von KUKA mit zwei verschiedenen Wertpapier-Kennnummern (WKN) gehandelt. Mit der einen WKN werden diejenigen fast 95 Prozent bezeichnet, welche die Aktionäre von KUKA der chinesischen Midea Group zum Kauf für je 115 Euro angedient haben. Die … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Bernecker: KUKA hat noch Potenzial

Die Sachkenner des Aktionärsbrief verweisen auf die bis zum Jahr 2023 gültigen Garantien, welche die Midea Group KUKA im Hinblick auf Arbeitsplätze und Standort gegeben hat. Das Management des deutschen Roboter-Konzerns dürfte den Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot des chinesischen … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Austria BB: Die KUKA-Übernahme wird kommen

Die Spezialisten des Austria Börsenbrief verweisen auf die Beurteilung des Übernahmeangebots der Midea Group durch das Management von KUKA. Demnach seien Vorstand und Aufsichtsrat von KUKA nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss gekommen, „dass das Angebot im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, … mehr