Koenig & Bauer
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Koenig & Bauer: Neue Prognose zu konservativ – Aktie bietet über 40 Prozent Potenzial

Koenig & Bauer hat die Prognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015 übertroffen. Der Ausblick auf das laufende Jahr scheint insgesamt zu konservativ. Zu diesem Schluss kommen immer mehr Analysten. Sie sehen deutliches daher Kurspotenzial für den Real-Depot-Wert.

"Dem strategischen Ziel, die Umsätze in den Wachstumsmärkten Verpackungs- und Digitaldruck zu steigern und dadurch die Abhängigkeit vom zyklischen Sicherheits- und medienorientierten Publikationsdruck zu reduzieren, sind wir ein gutes Stück nähergekommen“, kommentiert Koenig & Bauer-Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann die aktuelle Geschäftsentwicklung.

Auch die Analysten sind mit Zahlen und Ausblick zufrieden. Das Analysehaus Warburg Research hat Koenig & Bauer nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 43,60 Euro belassen. Der Druckmaschinenhersteller habe im vergangenen Jahr besser als erwartet abgeschnitten, was besonders für den starken Auftragseingang gelte, so Analyst Eggert Kuls. Die Experten der Privatbank Hauck & Aufhäuser kommen zu einem ähnlichen Fazit. Der Druckmaschinenhersteller habe ein herausragendes viertes Quartal 2015 hinter sich, so Henning Breiter. Die Unternehmensziele für 2016 erschienen zu konservativ. Breiter hat die Einstufung daher ebenfalls auf "Buy" mit einem Kursziel von 43 Euro belassen. 

In Branchenkreisen wird bereits über eine Anhebung der Prognosen diskutiert. DER AKTIONÄR sieht hier ebenfalls Luft nach oben. Die intensive Sanierung inklusive Stellenabbau und Sparkurs zahlt sich aus. Bei einem leichten Umsatzanstieg sollten die Gewinne spürbar zulegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) könnte sich auf über 50 Millionen Euro verbessern und die Marge damit auf 4,5 Prozent (2015: 3,5 Prozent) anziehen. Beim Gewinn je Aktie dürften damit bereits rund 2,50 Euro durch die Bücher gehen. Angesichts des rasanten Wachstums ist die Aktie mit einem 2016er-KGV von 12 alles andere als hoch bewertet. Die durchschnittliche Bewertung in der Peergroup liegt bei 16. DER AKTIONÄR setzt daher im Real-Depot auf eine Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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