Indus Holding
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Indus Holding: Hidden-Champions-Perle startet durch – Turbo-Zertifikat über 70 Prozent im Plus

Die Indus Holding rückt derzeit immer mehr in den Fokus der Anleger. Die Gesellschaft, die sich auf den Erwerb mittelständischer Unternehmen aus der Produktionsindustrie spezialisiert hat, agiert sehr erfolgreich. Die SDAX-Aktie hat den Turbo gezündet. Der Turbo-Long im Real-Depot notiert bereits über 70 Prozent im Plus – Tendenz steigend!

Die Indus Holding investiert in mittelständische Industrieunternehmen, die innerhalb ihrer Nische führend sind. Die Gesellschaft ist an 42 Firmen aus fünf Branchen beteiligt – Tendenz steigend. „Das Leitbild des Hidden Champions steht in einer Linie mit dem Indus-Anspruch überdurchschnittlicher, zweistelliger Renditen und eines nachhaltigen Wachstums“, sagt Vorstand Jürgen Abromeit gegenüber dem AKTIONÄR. „Diese Werthaltigkeit bei einem vergleichsweise geringen Risiko erzielen wir über langfristige Investitionen in Indus­trieunternehmen, die mit etabliertem Geschäftsmodell und erfolgreichem Produktprogramm einen Jahresumsatz von 20 bis 100 Millionen Euro erzielen und Raum für Wachstum aufzeigen.“ Dabei konzen­triert sich Indus auf den deutschsprachigen Raum und die Schweiz, wobei auch ausländische Ergänzungsakquisitionen für die bestehenden Beteiligungen interessant sein können.

Die Strategie macht sich bezahlt: Aufgrund eines starken Schlussquartals wurde der Umsatz 2014 um knapp sechs Prozent auf 1,25 Milliarden Euro erhöht. Das EBIT stieg um fünf Prozent auf 127 Millionen Euro. Daraus resultiert eine Marge von zehn Prozent. „Auch unter Einbezug der vier Millionen Euro Belastungen, die durch die aufgegebene Geschäftstätigkeit unserer Tochter Nisterhammer entstanden sind und nur im Nettoergebnis sichtbar sind, zeigt sich die Erfolgskraft unserer Strategie“, so Abromeit.

Die höchste operative Marge erreichte das Segment Medizin- und Gesundheitstechnik mit über 16 Prozent. Schlusslicht war der Bereich mit dem größten Umatzanteil, die Fahrzeugtechnik, mit 6,9 Prozent. Um den margenstarken, aber umsatzschwachen Bereich weiter zu stärken, verhandelt der Vorstand mit einem Medizintechnik-Unternehmen. „Neben Zukäufen auf Portfolioebene sowie auf Ebene der Töchter sind neue Wachstumschancen über eine stärkere Internationalisierung zu erschließen“, so der Vorstand. Nachdem im Vorjahr rund 100 Millionen Euro in Zukäufe und Sachanlagen investiert wurden, soll 2015 in ähnlichem Umfang investiert werden. „Sofern der Preis stimmt, könnte hier relativ kurzfristig Vollzug gemeldet werden“, zeigt sich Eggert Kuls von Warburg Research zuversichtlich. Es ist nicht auszuschließen, dass mit Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für 2014 am 21. April Details bekannt werden.

Aber auch ohne Zukäufe wird bei Umsatz und Ergebnis weiteres Wachstum avisiert. „Getrieben durch organisches Wachstum und weitere Akquisitionen gehen wir davon aus, dass Indus Holding ein jährliches Wachstum von sieben bis acht Prozent realisieren wird. Der Ertrag dürfte mit diesem Wachstum mindestens Schritt halten“, so Kuls.

Das Ende der Fahnenstange ist bei der SDAX-Aktie noch nicht erreicht. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot daher weiter mit Hebel auf steigende Kurse.

 Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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