DAX
- Michael Schröder - Redakteur

Rallyealarm: Starke Vorgaben treiben DAX zu frischem Kaufsignal

Sehr gute Vorgaben der Börsen in Übersee treiben die deutschen Aktienindizes am Dienstag nach oben. Vor allem ein massiver Kurssprung in Tokio und stabile Börsen in China dürften für frisches Kaufinteresse sorgen. Aber auch die Börsen in den USA schlossen gestern deutlich fester. Der DAX generiert ein frisches Kaufsignal.

Die anhaltende Stabilisierung an den chinesischen Börsen wirkt wie eine Initialzündung für die anderen Börsen. Der Nikkei überraschte am Morgen mit einem Satz von über 1.000 Punkten - dem größten Tagesgewinn seit 2008. Gestern war er noch auf den tiefsten Stand seit Februar gerutscht. Die anhaltende Stabilisierung an Chinas Börsen tat ihr übriges. Der Stoxx Asia/Pacific 600 springt um rund vier Prozent.

Die gestrigen Kursgewinne in Europa beflügelten am Dienstag auch die Wall Street. Der Dow Jones zog um 2,4 Prozent auf 16.492 Punkte an - immerhin der zweitgrößte prozentuale Tagesgewinn in diesem Jahr. Auch der S&P-500-Index und der Nasdaq 100 legten deutlich zu: Der marktbreite S&P gewann 2,5 Prozent auf 1.969 Punkte und für den technologielastige Auswahlindex ging es um 2,8 Prozent auf 4.303 Punkte nach oben. Alle drei Indizes waren schwach in das durch den "Labor Day" verlängerte Wochenende gegangen. Die Unsicherheit über den Zeitpunkt der erwarteten US-Leitzinswende nach oben wurde in den Hintergrund gedrängt.

Der DAX wird im frühen Handel daher bei über 10.400 Punkten taxiert. Aus charttechnischer Sicht wurde damit das erwartete Kaufsignal generiert, nachdem die untere Begrenzung des Abwärtstrends bei aktuell 10.370 Punkten zurückerobert wurde. Diese Marke fällt mit den Hochpunkten der zurückliegenden zwei Wochen zusammen. Als nächstes Ziel wartet nun der horizontale Widerstand bei 10.650 Punkten. Hält die Dynamik an, dürfte diese Hürde relativ schnell angesteuert werden. Riskobewusste Anleger können mit einer kleinen Position mit dem DAX Turbo-Bull von der Citigroup mit der WKN CW3YAW auf dieses Szenario setzen.

Auf der Unterseite müssen neben der 10.370-Punkte-Marke weiter die Unterstützungen bei 9.950 Punkten, der Aufwärtstrend bei 9.675 Zählern und das jüngste Korrekturtief bei 9.338 Indexpunkten im Auge behalten werden.

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(Mit Material von dpa-AFX)


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