Deutsche Post
- Werner Sperber - Redakteur

Quanmax und die Deutsche Post im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Aktien-Strategie setzt auf den mittelfristigen Aufwärtstrend der Notierung von Quanmax. Der Aktionärsbrief glaubt an die Deutsche Post und erwartet nun sogar eine im Vergleich zum DAX bessere Wertentwicklung des Aktienkurses.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Aktien-Strategie erinnern an die Anfänge von Quanmax im August 2008, als die Dienstleistungsfirma für Informationstechnologie mit 92 Mitarbeitern den Betrieb aufgenommen hat. Der Umsatz belief sich damals auf zwölf Millionen Euro. Nach einigen Firmenzukäufen beschäftigt Quamax heute fast 1.700 Angestellte und erzielte im ersten Halbjahr 2012 Erlöse von mehr als 158 Millionen Euro. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um 47,9 Prozent auf 3,55 Millionen Euro beziehungsweise 0,13 Euro je Aktie. Vorstandsvorsitzender Hannes Niederhauser erwartet, dass das österreichische Unternehmen auf dem Erfolgsweg bleibt und bestätigte die Ziele für das Gesamtjahr. Demnach soll Quanmax 330 Millionen Euro umsetzen und mehr als zehn Millionen Euro respektive 0,24 Euro pro Anteil netto verdienen. Dabei sind allerdings Erlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen sowie Belastungen aus dem Umbau der jüngst übernommenen Firma S&T enthalten. Diese Restrukturierung sollte sich ab dem nächsten Jahr in höheren operativen Gewinnspannen niederschlagen. Mittelfristig erwartet Niederhauser eine Nettorendite von mehr als sechs Prozent. In den nächsten Jahren können Anleger daher mit überdurchschnittlich steigenden Gewinnen rechnen. Auch die Finanzlage verbessert sich weiter, was sich an der auf 30,1 Prozent gestiegenen Eigenkapitalquote festmachen lässt. Allerdings ist der Anteil immaterieller Werte noch immer hoch. Charttechnisch befindet sich die Notierung seit Mitte 2009 in einem Aufwärtstrend, der die starke fundamentale Entwicklung widerspiegelt. Die fundamentale wie charttechnische Aufwärtsentwicklung dürfte sich fortsetzen, auch wenn die Integration von S&T Risiken birgt. Das Kursziel beträgt 3,50 Euro und der Stoppkurs sollte bei 2,01 Euro gesetzt werden.


Der Aktionärsbrief: Die Deutsche Post steigt zum Outperformer auf    

Dr. Frank Appel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post, hat bei der Veröffentlichung erfreulicher Zahlen für das zweite Quartal 2012 das Jahresziel für das EBIT leicht erhöht. Bislang erwartete er ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro, nun rechnet er mit 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro. Die Experten des Aktionärsbriefes verweisen auf das sehr gut laufende Geschäft in Asien, weshalb die Deutsche Post von einer weltweiten Konjunkturabkühlung kaum etwas spüre. Bislang hielten die Experten den Aktienkurs für einen Mitläufer im DAX, doch nun schickt sich das Papier an, in die Riege der möglichen Outperformer aufzusteigen. Charttechnisch hat die Notierung den Widerstand bei 14,80 bis 15 Euro überwunden.

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