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Qiagen - Nächste Enttäuschung

Die Biotechnologie-Firma Qiagen hat ihre Aktionäre erneut enttäuscht: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr korrigierte der Vorstand die Umsatzprognose für 2005 nach unten. An der Börse wird die Nachricht mit einem Minus von rund vier Prozent quittiert.

Die Biotechnologie-Firma Qiagen hat ihre Aktionäre erneut enttäuscht: Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr korrigierte der Vorstand die Umsatzprognose für 2005 nach unten. An der Börse wird die Nachricht mit einem Minus von rund vier Prozent quittiert.

Von Martin Weiss

Den Bericht zum abgelaufenen dritten Quartal heute Morgen hatten sich die Aktionäre sicherlich anders vorgestellt: Unter anderem wegen verzögerter Geschäfte mit Vertriebspartnern revidierte Qiagen seine Umsatzplanung für 2005 erneut nach unten. Statt der ursprünglich prognostizierten 414 bis 418 Millionen Dollar rechnet das Management nunmehr mit 406 bis 408 Millionen Dollar. Im laufenden vierten Quartal wird der Umsatz im Bereich von 106 bis 108 Millionen Dollar erwartet. Zuvor hatte Qiagen 111 bis 113 Millionen Dollar als Umsatzziel ausgegeben.

Schaden hält sich in Grenzen

Dass sich der Schaden für die Aktie einigermaßen in Grenzen hielt, hat zwei Gründe: Qiagen bestätigte zum einen trotz der Umsatzwarnung die Prognose für das Ergebnis je Aktie. Der soll unverändert zwischen 0,44 und 0,47 Dollar liegen. Zum anderen kündigte Vorstandschef Peer Schatz an, mit zwei neuen diagnostischen Tests für den Nachweis von Vogelgrippe auf den Markt zu kommen. Konkrete Angaben zum erwarteten Umsatz machte er allerdings nicht.

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