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Puma - Fünftes Rekordjahr in Aussicht

Nach adidas-Salomon erhöht nun auch der fränkische Wettbewerber Puma seine Erwartungen für das Gesamtjahr. Die Bilanz der ersten neun Monate kann sich mehr als sehen lassen.

Nach adidas-Salomon erhöht nun auch der fränkische Wettbewerber Puma seine Erwartungen für das Gesamtjahr. Die Bilanz der ersten neun Monate kann sich mehr als sehen lassen.

Von Steffen Eidam

Die Puma AG hat ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Neben einem erfolgreichen dritten Quartal stimmt Puma-Chef Jochen Zeitz vor allem der hohe Zuwachs beim Auftragseingang froh. Jetzt zeichnet sich das fünfte Rekordjahr in Folge ab.

Erwartungen getoppt - Prognose rauf

Im dritten Quartal kletterte bei Puma das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen (EBIT) um 7,9 Prozent auf 129 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg um sogar um 11,5 Prozent auf 92 Millionen. Der Gewinn je Aktie wurde mit 5,70 Euro angegeben, was einem Zuwachs von knapp elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Konzernumsatz legte um 18,4 Prozent auf 699 Millionen Euro zu. Nach neun Monaten beläuft sich der Überschuss auf 242 Millionen Euro (+12,5 Prozent). Sowohl Umsatz als auch Gewinn lagen damit über den Schätzungen der Analysten.

Puma-Chef Jochen Zeitz zeigte sich erfreut über das Geleistete: "Wir freuen uns über einen erneuten Quartalsrekord bei Umsatz und Ertrag und sind zuversichtlich, dass die für das Gesamtjahr erhöhten Erwartungen erreicht werden können". Zeitz erwartet vor diesem Hintergrund einen "erfolgreichen Start in das Jahr 2006", in welchem der Konzern bis zu einer halben Milliarde Euro in neue Geschäftsfelder wie Golf investieren möchte. Angesichts der kräftigen Zuwächse in den ersten neun Monaten erwarte das Management nun, dass der Umsatz im Gesamtjahr im zweistelligen Bereich auf über 1,7 Milliarden Euro zulegen wird. Bislang ging man von einem Plus "bis zu zehn Prozent" aus. Beim Ergebnis erhofft man sich ein Wachstum im mittleren bis oberen Bereich. Als Grundlage für die neue Zielsetzung dient in erster Linie der hohe Auftragseingang: Das Management verweist auf einen Anstieg der Bestellungen im 39. Quartal in Folge. Zum Quartalsende wurde der Auftragsbestand mit 833 Millionen Euro angegeben (+10,1 Prozent). Bis zum Mittag legt die Puma-Aktie 2,3 Prozent auf 226,30 Euro zu.

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