- Florian Söllner - Leitender Redakteur

PSI: Roboterauto-Fantasie und relative Stärke

Rezessionsangst an allen Ecken. Rutscht auch PSI in die Krise? Ceo Harald Schrimpf verneinte dies im Hintergrundgespräch mit dem AKTIONÄR. Tatsächlich trudeln weiterhin viele Aufträge bei dem Berliner Softwarespezialisten ein. So orderte jüngst etwa der Simular-Anbieter Simetc ein ERP-System. Auch das Roboterauto der Zukunft liefert Impulse. PSI hat im November vom Bundesministerium den Zuwendungsbescheid als Konsortialführer für das Forschungsprojekt „Autonome, personenbezogene Organisation des Straßenverkehrs und digitaler Logistik„ erhalten. Bereits nach neun Monaten 2018 betrug das Auftragsplus 20 Prozent auf 176 Millionen Euro. Vorteil der Berliner: Einerseits macht sich die Einführung immer mehr Standard-Softwaremodule positiv bemerkbar, andererseits verfügt PSI über eine breite Kundenstruktur.

Die PSI-Aktie zeigt in einem schwachen Marktumfeld relative Stärke. Kein Wunder: Das Top-Management signalisiert: Die Geschäfte entwickeln sich weiterhin gut. Auch charttechnisch besteht kein Grund zur Sorge.

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