Diese Seite empfehlen:
An (E-Mail Adresse des Empfängers)
Ihr Name (Optional)
Von (Ihre E-Mail Adresse)
Nachricht (Optional)
Datenschutz-Hinweis: Die Mailadressen werden von uns weder gespeichert noch an Dritte weitergegeben. Sie werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet.
ProSiebenSat.1 Media
von Thomas Bergmann - Redakteur

ProSiebenSat.1 vor Übernahme? Deutsche Bank sagt "Kaufen"

Medienberichten zufolge will ProSiebenSat.1 eine Firma übernehmen. Der Privatsender habe Interesse an einem Spieleentwickler, hieß es am Freitag. Die Analysten der Deutschen Bank haben indes die Aktie erneut zum Kauf empfohlen.

Der Privatsender ProSiebenSat.1 lotet Kreisen zufolge den Kauf des Online-Spiele-Unternehmens Bigpoint aus. Allerdings seien die Gespräche noch im Anfangsstadium, berichtete das Magazin "Capital" am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Zuvor hatte die Deutsche Bank eine Kaufempfehlung ausgesprochen.

Gespräche im Anfangsstadium

"Es gibt Gespräche zwischen ProSiebenSat.1 und Bigpoint. Dabei geht es um ein Joint Venture oder möglicherweise auch eine Übernahme von Bigpoint", zitierte die Internetausgabe des Wirtschaftsmagazins Capital einen Insider. Die Gespräche seien aber noch im Anfangsstadium. ProSiebenSat.1 wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Bigpoint ist die Nummer 2 in Europa unter den Online-Spieleentwicklern. Das Unternehmen aus Hamburg hat 2011 einen Umsatz von rund 140 Millionen Euro erzielt und etwa eine halbe Million Euro verdient. Um das Stammgeschäft mit TV-Sendern abzusichern baue ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling die eigene Spiele-Sparte stark aus. Bereits 2011 kaufte er Burdas Online-Spieleanbieter burda:ic sowie das Berliner Online-Spiele-Portal Browsergames.

Strategisch gut

Einem Analysten zufolge würde Bigpoint, dessen Spiele ProSieben bereits vermarktet, strategisch gut zu dem Medienkonzern passen. Allerdings stelle sich auch die Frage nach dem Kaufpreis und der Finanzierung.

Höheres Kursziel

Die Deutsche Bank hatte im Wochenverlauf das Kursziel für die ProSieben-Aktie auf 29 Euro angehoben und ihre Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aktie des Medienkonzerns sei auch wegen ihrer Dividendenrendite nach wie vor attraktiv bewertet, schrieb Analyst Laurie Davison in seiner Studie. Der Konzern sei neben RTL das einzige Unternehmen der Branche, für das er in diesem Jahr eine positive Dynamik bei den Werbeeinnahmen erwarte. Damit dürften die Marktprognosen für die Konzerngewinne in diesem Jahr auch etwas zu niedrig liegen. Der Konzern gehört zu den Top Picks des  Experten.

ProSieben

Aktie mit Spielraum nach oben

DER AKTIONÄR sieht sich durch die Kaufempfehlung der Deutschen Bank in seiner Einschätzung bestätigt. Die ProSieben-Aktie ist nach wie vor ein Kauf, das Kursziel bleibt bei 30 Euro.

mit Material von dpa-AFX

Diskutieren Sie mit:
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Das DAF Deutsches Anleger Fernsehen ist über ASTRA digital sowie über verschiedene Kabelnetze frei zu empfangen. Darüber hinaus ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm zu sehen, sowie über das IPTV-Netz (Entertain) der Dt. Telekom. In der kostenfreien Mediathek stehen sämtliche Beiträge und Interviews - mittlerweile über 35.000 Videos zu mehr als 3.000 Einzelwerten - zur Verfügung.