ProSiebenSat.1
- Jonas Groß - Volontär

ProSiebenSat.1: Starker Marktanteil im Werbemarkt – Aktie kaufen?

Die ProSiebenSat.1-Aktie hat sich infolge der Kursturbulenzen zum Jahresbeginn wacker geschlagen. So gab das Papier in den letzten Wochen zwar etwas nach, aber verlor deutlich weniger als die meisten anderen Werte. Seit Anfang Januar steht lediglich ein Kursverlust von neun Prozent zu Buche. Am Freitag gab es für die ProSiebenSat.1-Aktie eine positive Analystenstimme.

Analysten überwiegend bullish

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für ProSiebenSat.1 bei 58 Euro bestätigt. Analystin Laurie Davison rät Anlegern weiterhin zum Kauf. Die Aktien des deutschen Fernsehsenders und seines Konkurrenten RTL seien ihre einzigen Kaufempfehlungen unter den europäischen TV-Sendern, schrieb die Expertin. Beide Unternehmen profitierten von stabilen Marktanteilen im soliden deutschen Werbemarkt und seien in ihrem Wachstum am wenigsten vom Konjunkturumfeld abhängig. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt laut Bloomberg bei 52 Euro und damit knapp 20 Prozent über dem aktuellen Kurs.

Trotz der positiven Analystenstimme verlor das Papier am Freitag etwas an Boden. Für die ProSiebenSat.1-Aktie rückt als nächstes die Unterstützung bei 41,10 Euro in den Fokus. Sollte die Marke unterschritten werden, könnte es bis auf 39,90 Euro gehen. Das wäre der niedrigste Stand in den letzten zwölf Monaten (ausgenommen der Flash-Crash im August).

 

Dabeibleiben und Stopp beachten

Auch wenn es sich am Chartbild derzeit nicht ablesen lässt, läuft es fundamental beim Medienkonzern weiterhin gut. Am 25.02 werden die Jahreszahlen veröffentlicht. Die Analysten rechnen mit einem zweistelligen Gewinn- und Umsatzwachstum. In der Vergangenheit hatten die Ergebnisse zumeist die Markterwartungen übertroffen. Zudem hat die Aktie mit 3,8 Prozent eine hohe Dividendenrendite. Investierte Anleger bleiben dabei und beachten den Stoppkurs bei 39 Euro. Neueinsteiger steigen ein, allerdings erst, wenn der Abwärtstrend gebrochen wird.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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