Dr. Hönle
- Michael Schröder - Redakteur

Prognose angehoben: Dr. Hönle im Höhenrausch

Real-Depot-Wert erhöht Prognose. Angesichts der guten Auftragslage hat Dr. Hönle die Gewinnschätzungen für das Gesamtjahr noch einmal nach oben geschraubt. Damit steuert der Spezialist für industrielle UV-Technologie das mit Abstand beste Ergebnis der Firmengeschichte an. Die dennoch günstig bewertete Aktie sollte nun wieder Kurs auf das Jahreshoch nehmen.

DER AKTIONÄR hatte bereits erklärt, dass das erste Halbjahr Geschäftsjahres 2011/12 (bis 30.9.) bei der Dr. Hönle AG sehen lassen konnte. Dieser Trend setzt sich auch nach neun Monaten fort. Im Zuge des konjunkturellen Aufschwungs steigerte die Gruppe ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 um rund 23 Prozent auf 48 Millionen Euro. Das höhere Umsatzniveau führte in Zusammenhang mit dem umgesetzten Maßnahmenpaket zur Steigerung der Ertragsstärke zu einer deutlichen Verbesserung des EBIT, das um satte 162 Prozent auf 7,6 Millionen Euro stieg. Unter dem Strich steht ein Gewinnsprung von 188 Prozent auf 0,92 Euro je Aktie. Der operative Cashflow verbesserte sich ebenfalls signifikant von 2,98 Millionen auf 8,1 Millionen Euro!

Prognose hoch

Doch damit nicht genug, auch der Ausblick kann sich sehen lassen: „Die aktuelle Auftragslage lässt ein gutes viertes Quartal erwarten", heißt es aus der Münchener Firmenzentrale. Daher hat der Vorstand die Prognose für das laufende Jahr nochmals angehoben. Ziel ist es nunmehr, den Umsatz von 54,6 Millionen Euro im Vorjahr auf mindestens 65 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr und das Betriebsergebnis im gleichen Zeitraum von 5,5 Millionen Euro auf 9,5 Millionen bis zehn Millionen Euro zu erhöhen. Bisher hatte der Vorstand mit einem EBIT von neun Millionen Euro geplant. 

Günstige Bewertung

Neben dem rein organischen Wachstum wurden für die Weiterentwicklung der Konzernstruktur zudem weitere Akquisitionen in Aussicht gestellt. Unter dem Strich dürfte der UV-Spezialist im Gesamtjahr mindestens 1,25 Euro je Aktie verdienen. Im kommenden Fiskaljahr sollte das Ergebnis je Aktie dann bereits deutlich über 1,50 Euro liegen. Damit wäre die Aktie mit einem KGV von 7 angesichts der starken Wachstumsraten absolut günstig bewertet. Beflügelt durch die guten Daten sollten die Papiere nun wieder Kurs auf das Jahreshoch bei 13,71 Euro nehmen.

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