BASF
von Andreas Deutsch - Redakteur

Die Prognosen der Profis

In seiner Serie "Tipps von den Experten - was die Profis jetzt kaufen" fragte DER AKTIONÄR regelmäßig Börsenfachleute nach ihren persönlichen Favoriten. In seiner neuen Reihe "Die Prognosen der Profis" geht DER AKTIONÄR noch weiter: Wie entwickelt sich die Börse? Welche Risiken gibt es? Wo locken Chancen?

Jörg Meyer (Mastertraders.de) erwartet, dass sich die Aufwärtsbewegung beim DAX nach der aktuellen Konsolidierung fortsetzt. "Der jüngste ZEW-Konjunkturindex hat gezeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland robust ist", sagt der Profi. "Auch in den USA ist der Wachstumspfad intakt. Die FED hat angekündigt, bei einer wirtschaftlichen Abschwächung die expansive Geldpolitik auszuweiten." Sorgen bereiten Meyer die steigenden Renditen bei 10-jährigen Staatsanleihen. "Hier dürfte die EZB einschreiten, wenn sich wieder dauerhaft höhere Niveaus über sechs Prozent einstellen."

Gut zu Fuß

Chancen sieht Meyer bei Foot Locker. "Das Unternehmen ist ein führender Einzelhändler für athletische Schuhe, aber auch Kleidung und Accessoires. Foot Locker hat bis 2016 ein spannendes Wachstumsszenario skizziert. Bis dahin sollen die Umsätze von derzeit 5,6 Milliarden auf 7,5 Milliarden Dollar steigen. Gleichzeitig soll die Nettomarge von sieben auf elf Prozent steigen."

Noch ein Tipp

Auch die Aktie der Norma Group gefällt Meyer. "Das Unternehmen ist auf Verbindungstechniken spezialisiert. Aufgrund einer verbesserten Finanzierungsstruktur und dem Wegfall der Kosten für den Börsengang wird das Nettoergebnis 2012 deutlich zulegen. Der charttechnische Trend zeigt klar nach oben, und die Aktie ist mit einem KGV von 10 moderat bewertet."

Starkes Wachstum, tolle Story

Ein weiterer Favorit Meyers ist BASF. "Hier finde ich die mittelfristige Wachstumsperspektive spannend. Bis 2020 sollen die Umsätze von 73,5 Milliarden auf 115 Milliarden Euro steigen. Das EBITDA soll sich auf rund 23 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Die steigende Weltbevölkerung führt zu einer höheren Nachfrage nach Nahrungsmitteln, Energie und Mobilität. Davon profitiert BASF."

| Stefan Sommer | 0 Kommentare

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