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Premiere: Kartell-Bedenken

Kooperation mit arena in Gefahr

Das Bundeskartellamt hat die Hoffnungen auf eine Genehmigung der Kooperationsvereinbarung zwischen den Bezahlfernsehsendern Premiere AG und der arena Sport Rechte und Marketing GmbH gedämpft. "Die Zusammenarbeit zwischen den beiden einzigen Konkurrenten könnte den Wettbewerb auf diesem Markt wieder aushebeln. Eine Freistellung ist nur dann möglich, wenn es zu Effizienzgewinnen kommt und die Kunden daran angemessen beteiligt werden", sagte Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Montagausgabe). Die Wettbewerbshüter erwarteten, dass die beiden Unternehmen nachweisen, dass die Vorteile für die Kunden, etwa durch dauerhaft niedrigere Preise oder Einsparungen für technisches Gerät, die Nachteile der Wettbewerbsbeschränkungen mehr als ausgleichen, schreibt die FAZ. Wegen seiner kartellrechtlichen Bedenken hatte das Amt die Vertriebskooperation vorerst gestoppt.

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