Praktiker
- Thomas Bergmann - Redakteur

Praktiker: Aktie im Panikmodus - Kursziel null Euro?

Gibt es doch keine Rettung mehr für die angeschlagene Baumarktkette? Angesichts des Kursverlaufs muss man sich als Aktionär von Praktiker ernsthaft Sorgen machen. Seit dem Bruch der 1-Euro-Marke hat die Aktie noch einmal 40 Prozent verloren.

Bei Praktiker hat sich die charttechnische Situation in den vergangenen Tagen noch einmal verschärft. Seit dem Fall auf Pennystock-Niveau (unter 1,00 Euro) ist der Kurs noch einmal um 40 Prozent auf mittlerweile 0,60 Euro eingebrochen. Meldungen: Fehlanzeige.

Neues Rekordtief

Mit 59,2 Cent hatte Praktiker am Montag ein neues Rekordtief markiert. Dabei hat es keine Nachrichten gegeben, die den massiven Kursrutsch hätten begründen können. Es ist offensichtlich, dass immer mehr Investoren, die auf eine Rettung der Baumarktkette spekuliert haben, die Nerven verlieren und die Papiere ohne Rücksicht auf Verluste auf den Markt werfen.

Analysten uneins

Zuletzt hatten sich die Analysten von Commerzbank und Berenberg Bank zu Praktiker geäußert. Während die Staatsbank am 11. Juni ihre Verkaufsempfehlung mit Kursziel 0,80 Euro bekräftigt hatte, bestätigten die Experten der Berenberg Bank am 19. Juni ihr "Buy"-Rating. Das Kursziel damals: 2,00 Euro.

Praktiker

Buch mit 7 Siegeln

Die Situation bei Praktiker ist derzeit sehr schwierig einzuschätzen. Die Frage ist: Geht es dem Konzern wirklich so schlecht, wie der Kursverlauf vermuten lässt, oder mussten ein paar große Investoren verkaufen? Am besten ist, die Situation bei Praktiker von der Seitenlinie aus zu beobachten.

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