Infineon
- Michael Schröder - Redakteur

Positives Feeback von Investorenkonferenz: Infineon vor Kaufsignal

Infineon notiert nicht ohne Grund in Schlagdistanz zum Mehrjahreshoch. Bei dem Chipriesen sorgen gleich mehrere Faktoren für Impulse. Nach einer Investorenkonferenz mit Finanzvorstand Dominik Asam gibt es zudem frische Analystenstimmen.

Wichtigster Wachstumstreiber bei Infineon ist nach wie vor die starke Nachfrage der Autobauer, die auch die aktuelle Wachstumsflaute im Smartphonegeschäft kompensiert. Neues Potenzial ist zudem bereits in Sicht: Mit dem US-Internet-Riesen Google könnte ein neuer Partner hinzukommen. Die Alphabet-Tochter braucht die Chips, um die Gestenerkennung und -steuerung weiter voranzutreiben. Bislang scheitert die Vision einer vernetzten Welt noch an der mangelnden Bedienbarkeit. Infineon soll nun die entscheidende Hardware liefern, um Smartwatch und Co zum Durchbruch zu verhelfen. Die Aussicht, einer der Top-Lieferanten von Google zu werden, bringt enormes Potenzial mit sich.

Neben den fundamentalen Vorzügen profitiert die Infineon-Aktie auch immer wieder von Übernahmespekulationen. In der letzten Zeit ist die deutsche Firmenwelt ohnehin zunehmend Ziel von Investoren aus Asien geworden. Zuletzt gab es Gerüchte, dass der taiwanesische Auftragsfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company an Infineon interessiert sei.

Auch bei den Analysten steht die DAX-Aktie hoch im Kurs. Bernstein Research sieht die Aktie bei 17 Euro fair bewertet. Mit der Aktie des Halbleiterkonzerns könnten Anleger am besten vom wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge profitieren, so Analyst Pierre Ferragu. Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Infineon nach einer Investorenkonferenz mit Finanzvorstand Dominik Asam auf "Overweight" belassen. Das Management habe angedeutet, dass das langfristige Margenziel von positiven Währungseffekten gestützt werde, so Analyst Sandeep Deshpande. Der Chiphersteller mühe sich weiterhin, seine Margen zu verbessern. Weitere Analystenstimmen dürften in Kürze folgen. 

Auch der Chart kann sich sehen lassen. Über 13,50 Euro würde die Aktie ein frisches Kaufsignal generieren. Die Aufwärtsbewegung könnte somit noch mal Fahrt aufnehmen. Gelingt das Kaufsignal, wartet bei 14,20 Euro ein Mehrjahreshoch. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot daher auf steigende Notierungen.

 

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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