Porsche
- Thomas Bergmann - Redakteur

Porsche: Gegenwind aus den USA

Böse Überraschung für alle Porsche-Aktionäre: Die US-Bank Citigroup hat ihr Kursziel für den Autobauer aus Zuffenhausen gesenkt und eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen. Sollten Anleger jetzt Folge leisten?

Ist die Erholung schon vorbei, bevor sie richtig angefangen hat? Die Analysten der US-Bank Citigroup sehen bei Porsche fallende Kurse voraus. Das Kursziel wurde von 43,60 Euro auf 40 Euro gesenkt. Entsprechend raten sie, die Aktie zu verkaufen. Was also tun?

Nun, die US-Experten stehen mit ihrer Meinung weitestgehend alleine da. Erst gestern hat die WestLB die Aktie zum Kauf empfohlen. Vergangene Woche sprachen Barclays und Morgan Stanley jeweils ein "Overweight"-Rating aus mit Kurszielen von über 60 Euro. Und da wären noch die "Superbullen" von Goldman Sachs, die eine Rallye auf 109 Euro prognostizieren.

Nächste Kursziele

Aus charttechnischer Sicht hat die Porsche-Aktie eindeutig Rückenwind. Der Kurs bewegt sich seit Tagen zielstrebig auf die 50-Euro-Marke zu, wobei im Bereich von 48 Euro noch eine kleine Hürde zu meistern wäre.

Wahrscheinlich kommt es im Bereich von 50 Euro zu einer kleinen Verschnaufpause. Es ist nicht zu erwarten, dass Porsche diesen Widerstand im ersten Anlauf meistert. Falls doch hätte die Aktie Luft bis zum Juli-Hoch bei 58,80 Euro.

Nicht verkaufen!

Wer bei Porsche investiert ist, sollte der Empfehlung der Citigroup nicht folgen. Vielmehr spricht das Momentum für einen Kauf der Aktie. Der Stoppkurs sollte bei 39 Euro platziert werden.

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