Zalando
- Werner Sperber - Redakteur

Platow: Zalando geht neue Wege mit Amazon, Asos und Alibaba

Die Platow Börse verweist auf die Zahlen von Zalando für das zweite Quartal des laufenden Jahres. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um ein Viertel auf gut 916 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten verdiente die Online-Modehandelsfirma 0,22 Euro je Aktie. Das sind 15,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Vorstand Rubin Ritter sagte, der Konzern zeige zunehmende Kosteneffizienz, habe die Logistik-Kapazitäten ausgebaut und attraktive Marken für das Sortiment zugekauft. Im Gesamtjahr sollen die Erlöse um ein Viertel zulegen. Die Tochterfirma zLabels steuert zehn bis 20 Prozent zum Konzern-Umsatz bei und verkauft die eigenen, preisgünstigeren Kreationen in den USA nun auch über Amazon, in Großbritannien über das Onlinehandels-Unternehmen Asos und möchte auch mit Alibaba zusammenarbeiten.

Analysten schätzen, Zalando könnte im nächsten Jahr 0,70 Euro je Aktie verdienen und im übernächsten einen Euro, was Kurs-Gewinn-Vielfachen von 51 beziehungsweise 36 entspräche. Das Mitte August erreichte Rekordhoch belegt die Zuversicht der Anleger. Weil Zalando weiter viel in Informationstechnologie und Logistik investieren dürfte, wird es wohl vorerst keine Dividende geben. Vor diesem Hintergrund rät Die Platow Börse zum Kauf der Aktie bis zu Notierungen von 36 Euro und einer Absicherung bei 28,15 Euro.

 


 

Börsenerfolg mit der Keynes-Methode
 

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