E.on
- Werner Sperber - Redakteur

Platow: Uniper ist erfolgreich; E.on entledigt sich einiger Probleme und trotzdem…

Die Platow Börse erklärt, am Montag ist die Tochterfirma Uniper von E.on abgespalten und an die Börse gebracht worden. Eigner von E.on erhielten für je zehn Aktien eine von Uniper dazu. Damit verbleiben bei E.on noch knapp 47 Prozent der Anteile der auf Kraftwerksbetrieb und Handel spezialisierten Tochterfirma. Die Kursverluste von E.on am ersten Handelstag sind durch die Abspaltung zu erklären. Die Verluste in den darauffolgenden Tagen sind der hohen Bewertung für das an Kursfantasie arme Unternehmen geschuldet. Die Dividendenrendite beträgt 2,4 Prozent und das KGV für das nächste Jahr 16.

 

Die Aktie von Uniper kam zu 10,01 Euro auf den Markt und die Notierung legte bis elf Euro zu, ehe Anleger Gewinne mitnahmen. Die verbleibenden Aktionäre möchten wohl vor allem die Dividende, denn das Management versprach, einen Vorschlag für das laufende Jahr von 200 Millionen Euro beziehungsweise 0,55 Euro pro Anteil zu machen, was einer Dividendenrendite von 5,3 Prozent entspräche. In den folgenden Jahren sollen 75 Prozent des Cashflows ausgeschüttet werden. Allerdings muss sich Uniper erst etablieren. Zudem könnten aus dem Abbau von Kraftwerken neue Belastungen entstehen.

 

Die Platow Börse rät vor diesem Hintergrund dazu von beiden Aktien Abstand zu halten.


 

Gierig. Verliebt. Panisch.

Autor: Jessica Schwarzer
ISBN: 9783864702143
Seiten: 240
Erscheinungsdatum: 15. Oktober 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Der größte Feind eines jeden Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen. Lernen Sie jetzt, wie Sie sich auf dem Weg zum Wohlstand nicht mehr selbst im Weg stehen! Unsere Psyche spielt uns gerne Streiche. Auch an der Börse stolpern wir regelmäßig über mentale Fallstricke. Sind wir im Plus, wollen wir dieses Gefühl konservieren – und verkaufen viel zu früh. Sind wir im Minus, wollen wir es nicht wahrhaben und bleiben auf Verlusten so lange sitzen, bis aus einem kleinen Minus ein dicker Krater im Depot geworden ist. Keine Bange – so geht es den meisten. Schuld sind Emotionen wie Gier, Panik, Verliebtheit oder Ignoranz, die auch vor unserem Geld nicht haltmachen. Handelsblatt-Journalistin Jessica Schwarzer zeigt in ihrem neuen Buch, in welche Psychofallen Anleger am häufigsten tappen und mit welchen Mitteln sie sich vor sich selbst schützen können.

 

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

E.on und RWE: Was nun?

Gestern haben die Versorger E.on und RWE (sowie der schwedische Konzern Vattenfall) einen Erfolg vor dem Bundesverfassungsgericht erringen können. Die Kurse der DAX-Titel haben sofort stark zugelegt. Viele Marktteilnehmer fragen sich nun, ob sich bei den einstigen Anlegerlieblingen mittlerweile … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

E.on und RWE: Der Countdown läuft …

Heute wird es spannend für die Aktionäre von E.on und RWE: Denn das Bundesverfassungsgericht wird heute ab 10:00 Uhr das Urteil über die Klagen der großen Energiekonzerne gegen den Atomausstieg aus dem Jahre 2011 verkünden. Geklagt hatte neben E.on auch RWE der schwedische Versorger Vattenfall. mehr