Drillisch
- Werner Sperber - Redakteur

Platow: Drillisch hat die Schwächephase überwunden

Die Platow Börse verweist auf die ständig steigende Datenmenge, welche mittlerweile auch über das Smartphone geschickt und heruntergeladen wird. Die Axel Springer AG möchte mit der Marke Bildconnect ebenfalls Daten bereitstellen. Der Verlag hat sich als Partner für die drei Tarife im derzeit schnellsten Standard LTE Drillisch gewählt. Das Mobilfunk-Dienstleistungsunternehmen selbst betreute zum 30. Juni 2,9 Millionen Kunden. Das ist ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Zudem buchten diese Kunden auch immer größere beziehungsweise teurere Tarifpakete. Der Vorstand bestätigte die Ziele für dieses und nächstes Jahr bezüglich des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Analysten schätzen den Gewinn je Aktie für nächstes Jahr auf 1,50 Euro, was einem KGV von hohen 28 entspräche. Im Jahr 2018 soll Drillisch zwei Euro pro Anteil verdienen. Zudem beträgt die Dividendenrendite 4,2 Prozent. Charttechnisch scheint die Notierung die Schwäche überwunden zu haben, weshalb Anleger bis zu Kursen von 42 Euro wieder einsteigen und ihr Engagement bei 32 Euro absichern sollten.

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