Innogy
- Werner Sperber - Redakteur

Platow: Darum lohnt sich das Zeichnen der Aktie der RWE-Tochterfirma Innogy

Die Platow Börse bleibt dabei: RWE handelt richtig, das Zukunftsgeschäft auszugliedern und als eigenständige Gesellschaft unter dem Namen Innogy an die Börse zu bringen. Bis zum 6. Oktober bietet RWE bis zu 139 Millionen Aktien für je 32 bis 36 Euro zum Zeichnen an. Das größte deutsche Initial Public Offering des Jahres brächte es damit auf ein Volumen von bis zu rund fünf Milliarden Euro. 55,6 Millionen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, 45,5 Millionen Papiere gibt RWE ab. Als Erhöhungsoption stellt RWE 25,3 Millionen und als Mehrzuteilungsoption 12,6 Millionen Aktien zur Verfügung. Diese Aktien sollen am 7. Oktober das erste Mal gehandelt werden und dabei im Segment Prime Standard angesiedelt sein.

 

Innogy verfügt über ein Stromleitungsnetz von rund 570.000 Kilometer Länge, mehr als 23 Millionen Strom- und Gaskunden in elf Ländern und gehört bei der Windenergie weltweit zu den größten drei Konzernen. Im nächsten Jahr soll Innogy 4,3 bis 4,7 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verdienen. Das KGV für das nächste Jahr beträgt 9. Vom bereinigten Gewinn sollen 70 bis 80 Prozent ausgeschüttet werden. Damit ist die Aktie fundamental attraktiv bewertet. Die Platow Börse rät deshalb zur Zeichnung am oberen Ende der Spanne bei 36 Euro. Knapp darüber wird der Anteilschein auch vorbörslich gehandelt.


 

Optionsstrategien für die Praxis   2. Auflage
 

Autor: Rabe, Jens / Skoruppa, Kai
ISBN: 9783941493780
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 25. September 2012
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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