Vestas
- Werner Sperber - Redakteur

Platow: Analysten zweifeln an Vestas Wind Systems; deshalb trotzdem kaufen

Die Platow Börse freut sich über den Kursanstieg von Vestas Wind Systems im allgemeinen Windkraft-Stimmungshoch. Mit der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms sorgte der Vorstand im August für weiter steigende Kurse. Bis Jahresende sollen dafür bis zu 400 Millionen Euro ausgegeben werden. So erreichte die Notierung den höchsten Stand seit dem Jahr 2008. Die Zahlen für das zweite Quartal des laufenden Jahres verhalfen ebenfalls zu diesem Erfolg. Der Auftragsbestand belief sich auf 18,1 Milliarden Euro, wobei für 8,2 Milliarden Euro Windkraftturbinen bestellt worden sind und für 9,9 Milliarden Euro Dienstleistungen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 46 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 57 Prozent auf 399 Millionen Euro zu. Der Vorstand erhöhte die Ziele für das Gesamtjahr und rechnet nun mit Erlösen von mindestens 9,5 Milliarden Euro bei einer bereinigten EBIT-Marge von 12,5 Prozent.

 

Analysten zweifeln jedoch an weiteren Zuwächsen im nächsten Jahr. Sie schätzen den Gewinn je Aktie für das nächste Jahr auf vier Euro; Die Platow Börse geht von 4,30 Euro aus. Das entspräche einem KGV von 17. Weil der Aufwärtstrend gültig ist, sollten Anleger eine Konsolidierung abwarten und bis zu Notierungen von 74 Euro einsteigen. Der Stoppkurs sollte bei 54 Euro gesetzt werden.


 

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