Balda
- Werner Sperber - Redakteur

Pironet NDH und Alno im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Aktien-Strategie ist fundamental und charttechnisch von Pironet NDH überzeugt. Börse Online kocht ein Anlegersüppchen und nimmt als Zutat die Aktie von Alno. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Aktien-Strategie verweisen darauf, dass die endgültigen Zahlen von Pironet NDH für das vergangene Jahr wie erwartet waren. Die Ausschüttung soll dank der flüssigen Mittel von 21,3 Millionen Euro auf 0,15 Euro je Aktie erhöht werden, was einer für einen Wachstumswert ungewöhnlich hohen Dividendenrendite von fast fünf Prozent entspricht. Die Experten schätzen, dass sich das Geschäft mit Software im laufenden Jahr stabilisieren wird und die Sparte Cloud Computing weiter wächst (Rechnerkapazitäten, die in einem Netzwerk zur Verfügung gestellt und nicht mehr im eigenen Computer vorgehalten werden). Der Vorstand gibt als Jahresziel für den Konzern eine acht- bis zehnprozentige Steigerung des Umsatzes sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von mindestens 2,8 Millionen Euro an. Im kommenden Jahr sollen die Erlöse um weitere zehn Prozent zulegen und die EBIT-Marge mehr als sieben Prozent erreichen. Aufgrund der soliden Bilanz, der guten Geschäftsaussichten und der überzeugenden Charttechnik wird das Kursziel der kaufenswerten Aktie auf vier Euro erhöht.

Änderungen im Musterdepot von Aktien-Strategie:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 1.500 Anteile von LS Telcom mit einem Gewinn von 74 Prozent zu 8,64 Euro ausgebucht und dafür 1.700 Aktien von Balda zu 4,25 Euro eingebucht und bei 3,89 Euro eingebucht.

Börse Online: Alno macht die Anleger heiß 

Alno hat die finanzielle Sanierung hinter sich. Vorstandsvorsitzender Max Müller möchte nun das Geschäft im Ausland vorantreiben. Der Anteil am Gesamtumsatz soll dabei von 28 auf 40 Prozent erhöht werden. Die Experten von Börse Online sehen den Konzern auf einem guten Weg, denn Alno gewann in Indien drei Ausschreibungen für Großprojekte und liefert bis zum Jahr 2016 weit mehr als 1.000 Küchen für exklusive Bauvorhaben. In Südkorea und Polen erzielte das Unternehmen weitere Exporterfolge. Müller erklärt: "Das internationale Projektgeschäft ist zentraler Bestandteil unserer Vertriebsstrategie, denn es zeichnet sich vor allem durch attraktive Margen aus." Am 16. Mai sollen die Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht werden, wobei die von Zuschreibungen auf das Immobilienvermögen positiv beeinflusst sein dürften. Neuigkeiten bezüglich der geplanten Firmenkäufe dürften den Aktienkurs weiter beflügeln. Risikobereite Anleger sollten die Anteile mit einem Kursziel von zwei Euro und einem Stop-Loss bei 1,05 Euro kaufen.

Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:

Die Verantwortlichen für das Basis-Musterportfolio haben ihre restlichen 50 Gold-ETCs (WKN A01 K0G), die 270 Anteile der BayWa, die 590 Aktien der Deutschen Post und die 870 Merger & Akquisition Zertifikate (WKN HV7 TPD) zumeist wohl mit Verlust ausgebucht. Zudem haben sie sich von zehn der 30 Titel von Mastercard und 100 der 400 Papiere von Unilever wohl mit Gewinn getrennt. Dafür buchten sie 4.100 Anteile von NEC zu 1,97 Euro ein (Stoppkurs bei 1,70 Euro) sowie 920 Aktien von Ricoh zu 9,22 Euro (Stoppkurs bei 8,10 Euro), 190 Titel von A.S. Création Tapeten zu 44 Euro (Stoppkurs bei 37,40 Euro), 460 Papiere von Koenig & Bauer zu 18,30 Euro (Stoppkurs bei 16,40 Euro) und 800 Anteile von Blackberry zu 10,62 Euro (Stoppkurs bei acht Euro). Nun möchten sie sich noch von ihren 200 Aktien von Ebay wohl mit Verlust trennen.

Die Verantwortlichen für das Nebenwerte-Musterdepot möchten ihre 2.400 Anteile der Deutschen Forfait wohl mit Gewinn ausbuchen und dafür 300 Aktien von SHS Viveon zu höchstens 19 Euro sowie 2.000 Titel von PNE Wind zu nicht mehr als 2,50 Euro einbuchen.

Im Zertifikate-Musterportfolio sind die 750 Call-Optionsscheine (WKN BP1 G1P) auf den DAX, die 550 Korridor-Optionsscheine (WKN SG3 TFU) auf Nokia und die 850 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 PS7) auf die Vorzugsaktie von Volkswagen jeweils mit Verlust ausgestoppt worden. Dafür buchten die Verantwortlichen 1.000 Discount-Zertifikate (WKN DX3 WP4) auf SMA Solar Technology zu zwölf Euro ein und sicherten sie bei 9,95 Euro ab. Außerdem nahmen sie 700 Inline-Optionsscheine (WKN DX5 29V) auf das Währungspaar Euro/Japanischer Yen zu 7,48 Euro auf und setzten den Stoppkurs bei 5,50 Euro. Nun möchten sie noch 600 Stay-High-Optionsscheine (WKN SG3 1FQ) auf die Vodafone Group zu höchstens 8,15 Euro und 500 Discount-Zertifikate (WKN VT3 WY0) auf den EuroStoxx 50 zu maximal 23,25 Euro einbuchen.


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