Peugeot
- Jochen Kauper - Redakteur

Peugeot-Aktie: Relative Stärke gegenüber Daimler, BMW und Co

Auch die Aktie von Peugeot kann sich dem Abwärtstrend der Automobilwerte nicht entziehen. Im Gegensatz zu den deutschen Autobauern BMW, Daimler und Volkswagen kommt das Papier von Peugeot allerdings noch glimpflich davon. Die Abhängigkeit von China ist weniger stark als die der deutschen Hersteller. VW hängt am stärksten am China-Tropf. Knapp 40 Prozent tragen die Verkäufe in China zum Umsatz bei. Bei Daimler und BMW sind es zwischen 24 und 29 Prozent.

 

Kursziel 27 Euro

Die Analysten werden allerdings nicht müde, das Papier von Peugeot zum Kauf zu empfehlen. Die US-Bank JPMorgan jedenfalls bleibt bei ihrem Urteil "Overweight". Das Kursziel bleibt bei 27 Euro. Der starke europäische Automarkt kompensiere für die hiesigen Branchenunternehmen die Schwäche in China, schrieb Analyst Jose Asumendi. Zudem seien sich die Autobauer der dortigen schleppenden Nachfrage bewusst, passten bereits ihre Produktion entsprechend an und erhöhten die Preisnachlässe. Lediglich wenn der Absatz deutlich einbreche, könnten die hohen Lagerbestände zur Belastung werden.

 

Abwarten

DER AKTIONÄR bleibt langfristig von der Comeback-Story Peugeot überzeugt. Jetzt geht es darum, für die Peugeot-Aktie die richtigen Auffanglinien zu finden. Vorerst sollten Anleger jedoch abwarten, bis die Märkte wieder in ruhigerem Fahrwasser sind.

 


Wird Europa wieder brennen?

Flashpoints - Pulverfass Europa

Autor: Friedman, George
ISBN: 9783864703126
Seiten: ca. 400
Erscheinungsdatum: 27.08.2015
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: Neuerscheinung-Lieferung nach Erscheinen

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Wird Europa wieder brennen? Politologe und Bestsellerautor George Friedman (»Die nächsten 100 Jahre«) mit kühnen und teilweise beängstigenden Thesen zur Zukunft Europas. George Friedman stellt drei Fragen. 1.: »Wie erreichte Europa seine globale Dominanz in politischer, militärischer, wirtschaftlicher und intellektueller Hinsicht?« 2.: »Was lief schief, sodass Europa diese Dominanz zwischen 1914 und 1945 wegwarf?« 3.: »Wird Europa in Zukunft so aussehen wie in der Friedensperiode, die sich an 1945 anschloss, oder wird es zu seinen historischen Fehlern zurückkehren?« Friedman gibt kluge Antworten auf alle drei Fragen – und liefert spannende Denkanstöße zur Sicherung der Zukunft unseres Kontinents.

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