Apple
- Werner Sperber - Redakteur

Petra Foods und Apple im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Platow Emerging Markets stellt risikobereiten Anlegern die Aktie von Petra Foods vor. Der Aktionärsbrief rät zum Kauf von Apple, jetzt und später. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Platow Emerging Markets erklären, das Süßwaren-Unternehmen Petra Foods unterteilt das operative Geschäft in die beiden Sparten "Schokolade" und "Kakao-Produkte". Aufgrund weltweiter Überkapazitäten sank der Absatz des Konzerns aus Singapur mit Kakao-Produkten in den ersten neun Monaten auf 187.930 Tonnen. Das sind sechs Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das EBITDA sank um 29,1 Prozent auf 35,4 Millionen Dollar. Das Schokoladen-Segment verdiente mit 61,7 Millionen Dollar dagegen 39,2 Prozent mehr vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Im Konzern sank der Umsatz um zwölf Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar. Das EBITDA legte um drei Prozent auf 97,1 Millionen Dollar zu und der Gewinn um 1,1 Prozent auf 43 Millionen Dollar. Der Vorstand hat in den vergangenen zwölf Monaten 50 neue Schokoladen-Produkte auf den Markt gebracht. Er möchte nun die Kakaobohnen direkt einkaufen sowie das Geschäft in weniger wichtigen Kakao-Märkten und mit weniger gewinnträchtigen Produkten zurückfahren. Das Management möchte den Wert des Lagerbestandes an Kakao durch diesbezügliche Finanzgeschäfte weiter absichern sowie nur mehr in die kritischsten und gewinnbringenden Projekte investieren. Zudem  sorgte der Vorstand für eine Kreditlinie von nunmehr insgesamt 1,1 Milliarden Dollar. Da die Risiken im Kakao-Geschäft noch immer hoch sind, sollten nur sehr risikobereite Anleger jetzt und bei eventuellen Kursrücksetzern bis 1,52 Euro einsteigen und ihr Engagement 1,26 Euro absichern.


Der Aktionärsbrief: Apple kaufen, jetzt und später  

Die Gewinnspannen von Apple sinken. Doch die Experten des Aktionärsbriefes beruhigen: Das hängt mit den vielen neuen Produkten zusammen, die der Konzern in den vergangenen Wochen auf den Markt gebracht hat. Eine solche Menge an Neuheiten in diesem kurzen Zeitraum hat es bei Apple noch nie gegeben. Im ersten Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2012/13 dürfte die Bruttomarge nur mehr 36 Prozent betragen. Doch die stark steigenden Umsätze gleichen diesen Rückgang wieder aus. Die Aussichten für das Geschäft von Apple bleiben gut. Die Zulieferbetriebe haben große Probleme, dem Nachfrage-Ansturm standzuhalten. Mit der kleinen Version des sogenannten Tablet-Rechners, des "iPad Mini", könnten kostenbewusste Kunden vom Kauf eines Computers abgebracht werden. Vor diesem Hintergrund dürfte das KGV für das laufende Wirtschaftsjahr 10 betragen und für 2013/14 weniger als 8. Diese Bewertung ist extrem günstig. Anleger sollten deshalb jetzt eine erste Position eingehen beziehungsweise nachkaufen und akkumulieren respektive noch einmal nachkaufen, falls der Kurs auf weniger als 500 Dollar sinkt.

Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:

Im spekulativ ausgerichteten Musterportfolio sind die 250 Anteile von 2G Energy mit einem Verlust von neun Prozent zu 28 Euro ausgestoppt worden.

Die Verantwortlichen für das Allround-Musterdepot möchten ihren 300 Aktien von E.on 300 weitere hinzufügen.  

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