ALTAIR NANO.
- DER AKTIONÄR

Perfekter Deal

Ob nun die Algen in ihrem Pool überhand nehmen, ihr geliebter Terrier mit Nierenproblemen zu kämpfen hat oder das neue Hybridfahrzeug dringend ans Netz muss. Altair Nanotechnologies hat Produkte für eine Vielzahl von Einsatzfeldern. Bekannt ist Altair vor allem wegen der eigens entwickelten nanobasierten Lithium-Ionen-Batterie, die, früher als von vielen Skeptikern erwartet, den Markteintritt schaffte.

Altair Nanotechnologies verfügt über ein vielseitiges Portfolio an Nanoprodukten. Mit Phoenix Motorcars konnte das Unternehmen kürzlich einen vielversprechenden Deal abschließen.

Ob nun die Algen in ihrem Pool überhand nehmen, ihr geliebter Terrier mit Nierenproblemen zu kämpfen hat oder das neue Hybridfahrzeug dringend ans Netz muss. Altair Nanotechnologies hat Produkte für eine Vielzahl von Einsatzfeldern. Bekannt ist Altair vor allem wegen der eigens entwickelten nanobasierten Lithium-Ionen-Batterie, die, früher als von vielen Skeptikern erwartet, den Markteintritt schaffte.

Richtungsweisender Auftrag

Und das sehr erfolgreich, wie der jüngste Auftrag der kalifornischen Phoenix Motorcars zeigt. Der Hersteller von für die Autobahn geeigneten Elektrofahrzeugen bestellte schon einmal Hochleistungsbatterien im Wert von rund 750.000 Dollar und scheint mit dem Produkt sehr zufrieden zu sein. Vor kurzem hat Phoenix einen weiteren Auftrag über 1,04 Millionen Dollar an Altair vergeben. Zudem haben Altair und Phoenix einen Kooperationsvertrag geschlossen, in dem Phoenix die Abnahme von bis zu weiteren 500 Batteriesystemen garantiert. Allein für 2007 wird mit weiteren Orders über weitere 16 bis 42 Millionen Dollar gerechnet. In diesem Zusammenhang erhielt Altair zusätzlich eine 16,6-prozentige Beteiligung an Phoenix.

Riesiges Potenzial

Aus Umweltgründen und wegen der der drohenden Erdölknappheit und der Abhängigkeit westlicher Nationen von den Ölreserven fremder Ländern gewinnen Elektrofahrzeuge an Bedeutung. Das Marktvolumen für die Nano-Batterie soll daher von 1,2 Milliarden Dollar im Jahr 2004 auf rund vier Milliarden Dollar bis 2015 zulegen. Dass Altair als einer der führenden Anbieter von dieser Entwicklung profitieren wird, ist unumstritten. Zumal das Unternehmen seine Technologie weiter optimieren konnte: Altair verdreifachte die Energiedichte gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, verkürzte die Ladezeit von Stunden auf Minuten und verzehnfachte die Lebensdauer der Akkus.

Nano-Batterie als Kurstreiber

Die Nanomaterialien von Altair sind in vielen Branchen einsetzbar – etwa im Bereich alternativer Energien, der Medizin, der Industrie oder im Umweltbereich. Das Potenzial ist riesig. Der Auftrag von Phoenix könnte eine Schlüsselrolle spielen und weitere Interessenten anlocken. Die Produkte von Altair sind – wie das Beispiel Phoenix zeigt – massenanwendungsfähig. Damit relativiert sich die auf den ersten Blick hohe Bewertung mit dem sechsfachen Umsatz für 2007. Die zu erwartenden Folgeaufträge dürften dem Aktienkurs auf die Sprünge helfen. Spekulative Anleger steigen jetzt ein.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 06/2007.

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| Alfred Maydorn | 0 Kommentare

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