DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Party an der Wall Street, Crash in China - was macht der DAX?

Dem deutschen Aktienmarkt steht wieder einmal ein spannender Handelstag bevor. Am Mittwochabend feierte die Wall Street ein beeindruckendes Intraday-Reversal und trieb DAX nachbörslich auf über 9.300 Punkte. Am Morgen gibt es aber schon wieder Störfeuer aus dem Reich der Mitte. Schwache Konjunkturdaten sorgten für einen massiven Kurseinbruch an den chinesischen Festlandsbörsen von sechs bis sieben Prozent.

DAX vor wichtiger Hürde

Der Anstieg am Mittwochabend hat einen Sell-off am Donnerstag zunächst einmal verhindert. Jetzt kommt es darauf an, dass der deutsche Leitindex sehr zügig die Widerstandszone zwischen 9.314 und 9.325 sehr rasch überwindet. Ein wichtiger Befreiungsschlag wäre allerdings erst ein Anstieg über das Verlaufshoch bei 9.581 Punkten.

Sollte der DAX bei 9.300 Zählern erneut abprallen, rückt als nächste Auffangzone auf der Unterseite die Kurslücke von Mitte Februar bei 9.079/8.968 Punkten in den Mittelpunkt. Danach stünde bereits wieder der langfristige, seit März 2009 bestehende Haussetrend (verläuft auf Wochenbasis derzeit bei 8.816 Punkten) beziehungsweise das bisherige Jahrestief bei 8.699 Punkten zur Disposition.

Sorgen bleiben

Im Moment lässt sich festhalten, dass das Kursbarometer in Deutschland vom Ölpreis und den chinesischen Wirtschaftsdaten bestimmt wird. Die nächsten Wochen versprechen deshalb hochvolatil zu bleiben, weshalb sich Anleger sehr besonnen verhalten sollten. Wer traden will, sollte neue Signale abwarten. Mehr zum DAX sehen Sie im täglichen DAX-Check bei DER AKTIONÄR TV (www.deraktionaer.tv) oder lesen Sie an dieser Stelle.

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