Paragon
- Jochen Kauper - Redakteur

Paragon: Aktie nimmt wieder Fahrt auf

Paragon-Chef packt die Gelegenheit beim Schopf. In den ehemaligen Gebäuden der Artega wird ein Technologiezentrum entstehen. Eine Steilvorlage für die Aktie. Am Montag ging es für Paragon gegen den Trend endlich wieder nach oben. In der Aktie steckt noch viel Potenzial.

Klaus Dieter Frers stellt die Weichen für das Jahr 2013. In den Räumlichkeiten der früheren Artega Automobil GmbH & Co. KG in Delbrück wird Paragon ein Technologiezentrum einrichten.

Wachstumskurs

Durch den Erwerb aller Vermögensgegenstände der Firma Artega zum 1. Oktober 2012 sichert sich Paragon zusätzliche Mitarbeiter. So zum Beispiel wird sich die Entwicklungsmannschaft auf 40 Mitarbeiter verdoppeln. Frers' Ziel ist es, in Delbrück allen voran das Thema Musterbau, Versuchswerkstätten und Prüfstände voran zu treiben. Zudem wird das Unternehmen bald wieder in größerem Umfang in Delbrück produzieren. Die Gelegenheit, Artega-Gebäude zu kaufen, hat Frers natürlich beim Schopf gepackt. Dadurch erspart sich Paragon neue Investitionen in Millionenhöhe. Und die erforderliche Expansion am Stammsitz in Delbrück kann leichter realisiert werden.

Innovationen

Paragon hat in den nächsten Monaten rund 15 Produktneueinführungen in der Pipeline. Daneben will Vorstand Frers mit weiteren Innovationen für die Premiumhersteller, darunter in erster Linie Volkswagen, punkten. "Paragon kann sehr flexibel auf verschiedene Neuerungen regieren. Wir haben eine Idee, die wir sehr schnell umsetzen. Schnelles entscheiden, schnelle Umsetzung hartnäckig sein. Das sind unsere Stärken", ergänzt Frers. Gut angelaufen ist es im Geschäftsfeld Karrosserie-Kinematik. "Bereits in 2013 wird der Heckflügelantrieb für einen Supersportwagen in Delbrück vom Band laufen", so Frers. Um welchen Hersteller es sich handelt, wollte Frers allerdings nicht verraten.

Spannender Autozulieferer

Paragon ist gut im Geschäft. Der hohe Auftragsbestand und zahlreiche Produkt-Neueinführungen werden den Umsatz weiter anschieben. Die Aktie ist im Vergleich zu den anderen Automobilzulieferern günstig bewertet. Investierte Anleger bleiben dabei. Unter zehn Euro ist das Papier weiter kaufenswert.

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