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Ostsee-Pipeline bringt Gewinn

Deutschlands zweitgrößter Stahlanbieter Salzgitter will 2006 den Umsatz auf über sieben Milliarden Euro steigern.

Deutschlands zweitgrößter Stahlanbieter Salzgitter will 2006 den Umsatz auf über sieben Milliarden Euro steigern.

Von Markus Weingran

Laut Vorstandsvorsitzendem Wolfgang Leese wird Salzgitter im laufenden Geschäftsjahr "nur" an der Umsatzmarke von sieben Milliarden Euro kratzen. 2006 soll diese Marke allerdings übertroffen werden. Trotz Übernahmegerüchten und eines drohenden Stahlpreisverfalls lässt sich der deutsche Stahlriese also nicht aus der Spur bringen. Die Zeichen stehen auf Expansion: Besonders durch den Bau der Ostsee-Pipeline von Russland nach Deutschland erwartet sich der Konzern einen großen Schub für das Röhrengeschäft. Akquisitionen sind zurzeit nicht geplant. Die Preise seien angesichts der Marktentwicklung zu hoch, so Wolfgang Leese. Der Vorstandsvorsitzende räumt aber ein, dass Salzgitter mit dem angestrebten Umsatzvolumen von über sieben Milliarden Euro langsam aber sicher an die Grenzen des organischen Wachstums stößt. Soll die Erfolgsstory weitergehen, muss was passieren. Wie die Pläne von Salzgitter aussehen und ob der Stahlboom weiter anhält, das verrät Vorstandsvorsitzender Wolfgang Leese am 4. November um 14:30 Uhr bei der aktionär tv auf N-24.

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