OMV
- Marion Schlegel - Redakteurin

OMV: Deutlicher Gewinneinbruch

Der österreichische Mineralölkonzern OMV hat trotz einer guten Umsatzentwicklung zuletzt mit einem rückläufigen Gewinn zu kämpfen. Noch immer belasten die Produktionsausfälle in Nordafrika und im Nahen Osten.

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz infolge des gestiegenen Ölpreises deutlich steigern können. Dieser kletterte um 46 Prozent auf mehr als 16 Milliarden Euro. Weniger erfreulich entwickelte sich hingegen das Konzernergebnis. Hier machten sich die politischen Unruhen in der arabischen Welt deutlich bemerkbar, die zu spürbaren Produktionsausfällen geführt haben. Allein im zweiten Quartal sank der um Lagereffekte bereinigte Überschuss um ein Viertel auf 236 Millionen Euro. Dennoch gibt sich Vorstandschef Gerhard Roiss optimistisch. Er sieht sich mit der aktualisierten Strategie von OMV, die im September bekannt gegeben werden soll, gut aufgestellt, um die Herausforderungen zu meistern.

Aktie ausgestoppt

Nach den deutlichen Verlusten in den vergangenen Tagen kann sich die Aktie von OMV am heutigen Mittwoch etwas erholen. Derzeit notiert der Titel gut ein Prozent im Plus bei 22,96 Euro. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Aktie vor Kurzem bei 22,90 Euro ausgestoppt wurde. Ein Neueinstieg drängt sich derzeit noch nicht auf.

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