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- Andreas Deutsch - Redakteur

Oh nein! Tom Brady schickt die Bären aufs Parkett

Die New England Patriots haben zum sechsten Mal den Super Bowl gewonnen. Mit 13:3 gewann das Team um Quarterback Tom Brady gegen die Los Angeles Rams. Der 41-jährige Brady erwischte zwar nicht seinen besten Tag, war in den spielentscheidenden Momenten aber da – und holte sich seinen sechsten Super Bowl. Bradys Sieg ist ein bearishes Signal für die Börse.

„Ich kann es nicht glauben, was für ein unglaubliches Jahr“, freute sich Brady nach Spielende. „Unsere Defensive hat unglaublich gespielt.“ Kann man wohl sagen: Drei Punkte für den Gegner Los Angeles Rams sind ein Top-Wert für die Defensive. Allerdings sind auch die 13 Punkte der „Pats“ kein Ruhmesblatt. Nie zuvor gab es in einem Super Bowl derart wenig Punkte.

Die Börsianer unter den American-Football-Fans sehen den Sieg Bradys und seines Teams ungern. Grund ist der Super-Bowl-Indikator, der bemerkenswerterweise als hervorragender Indikator für die Börse gilt.

Der Super-Bowl-Indikator funktioniert wie folgt: Die National Football League (NFL) besteht aus 32 Teams, die in den beiden Verbänden American Football Conference (AFC) und National Football Conference (NFC) organisiert sind. Kommt der Sieger des Super Bowl aus der AFC, werden die Aktienkurse im selben Jahr sinken. Gewinnt ein Team aus der NFC, steigen sie.

Quelle: Wikipedia

Die New England Patriots kommen aus der AFC.

Die Trefferquote des Super-Bowl-Indikators ist verblüffend: In den vergangenen 51 Fällen lag der Indikator 40-mal richtig. Eine Trefferquote von 78 Prozent!

Kleiner Trost für die Anleger: In den vergangenen drei Jahren irrte der Indikator.

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