Novo-Nordisk
- Michel Doepke - Volontär

Novo Nordisk: Fulminanter Jahresstart – hier warten die nächsten Hürden

Ende der Leidenszeit: Nach mehreren fundamentalen Rückschlägen im vergangenen Jahr meldet sich Novo Nordisk mit starken Quartalszahlen eindrucksvoll zurück. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde angehoben. Die AKTIONÄR-Empfehlung nimmt Fahrt auf und knackt die 200-Tage-Linie – Kaufsignal!

Offenbar geht Novo Nordisk als einer der Gewinner des Preisdrucks in den USA hervor. Wie aus einer Meldung von Bloomberg hervorgeht, können die Dänen Marktanteile von den direkten Konkurrenten Johnson & Johnson, Astrazeneca und Eli Lilly gewinnen. Die Basis für die starken Verkäufe im ersten Quartal legten laut CEO Lars Fruergaard Jorgensen neue  Produkte in den Segmenten Diabetes und Adipositas. Auch die Sparmaßnahmen würden sich positiv bemerkbar machen.

In Zahlen ausgedrückt konnte die BB-Biotech-Beteiligung Novo Nordisk einen Nettogewinn von rund 10,2 Milliarden dänischen Kronen erzielen (circa 1,5 Milliarden Dollar). Analysten rechneten unterm Strich lediglich mit 8,9 Milliarden dänischen Kronen. Der Umsatz kletterte auf etwa 28,5 Milliarden dänischen Kronen, nach 27,2 Milliarden dänischen Kronen im Vorjahreszeitraum.

Zudem konkretisierten die Dänen die Prognose für das laufende Jahr. Die Verkäufe sollen nun im Bereich von 0 bis 3 Prozent zulegen. Zuvor ging der Konzern von -1 bis 3 Prozent aus. Auch beim operativen Gewinn zeigt sich Novo Nordisk zuversichtlicher: Statt bisher -2 bis 3 Prozent rechnet der Insulinhersteller nun mit -1 bis 4 Prozent.

Aktie über 6 Prozent im Plus – Ampel springt auf Grün

Es zeichnet sich eine Trendwende ab: Dank der starken Zahlen konnte Novo Nordisk nach der abgeschlossenen Bodenbildung auch die 200-Tage-Linie überwinden. Die nächsten Hürden warten im Bereich von 289,00 dänischen Kronen. Im Anschluss wäre der Weg bis zur Marke von 317,00 dänischen Kronen frei. Spekulative Neueinsteiger nutzen das Kaufsignal zum Aufbau einer Position. Anleger, die der Empfehlung in Ausgabe 14/2017 gefolgt sind, bleiben an Bord.

 


 

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