Novartis
- Michel Doepke - Redakteur

Novartis vor den Zahlen: Neue Zulassung – das erwarten die Analysten

Startschuss der Berichtssaison im Pharma-Sektor: Nach Johnson & Johnson am Dienstag wird Novartis am Mittwoch das Zahlenwerk zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2018 präsentieren. DER AKTIONÄR zeigt auf, was die Analysten erwarten und auf welche Produktumsätze Anleger blicken sollten. Zum Wochenauftakt punkten die Schweizer bereits mit einer neuen Zulassung für das Migräne-Mittel Aimovig.

Die Schweiz gibt grünes Licht

DER AKTIONÄR hat die Sonderstory rund um Aimovig (Erenumab) des Öfteren thematisiert. Für das Migräne-Präventionsmittel hat Novartis nun die Vertriebsgenehmigung aus dem Schweizer Heimatland erhalten. Analysten, die bei der Nachrichtenagentur Bloomberg geführt werden, trauen dem Produkt im laufenden Jahr Erlöse von 58,4 Millionen Dollar zu. Im Jahr 2020 soll Aimovig bereits rund 301 Millionen Dollar zum Konzernumsatz beitragen. Vom positiven Newsflow profitiert auch der US-Biotech-Gigant Amgen, die gemeinsam mit Novartis das Migräne-Mittel zur Marktreife geführt haben.

Q-Zahlen: Das wird erwartet

Vorbörslich wird Novartis am Mittwoch, den 18. Juli 2018 die Bücher zum abgelaufenen zweiten Quartal öffnen. Im Schnitt rechnen die Analysten mit einem Gewinn von 1,29 Dollar je Aktie, der Umsatz soll um gut sechs Prozent auf rund 12,9 Milliarden Dollar zulegen. Unter den Produkten solten Anleger vor allem den Fokus auf das Wachstum beim Herzinsuffizienz-Mittel Entresto und den Kassenschlager Cosentyx legen.

Zudem dürften Analysten und Anleger gespannt auf die Augenheil-Sparte Alcon blicken. Novartis hat bereits den Spin-Off angeküdigt. Dennoch bleibt die Division gesondert im Fokus – die Entwicklung von Alcon bis zum Börsengang dürfte eine wichtige Rolle spielen.

 

Defensive Titel wieder gefragt

Mit der Ankündigung des Alcon-Börsengangs hat sich die Novartis-Aktie von ihren Tiefständen gelöst und den Weg nach oben eingeschlagen. Für einen langfristig angelegten Einstieg ist es keineswegs zu spät. Basisinvestment im Pharma-Sektor!

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