Novartis
- Marion Schlegel - Redakteurin

Novartis übertrifft Erwartungen – neuer Blockbuster in Sicht

Der Pharmakonzern Novartis hat im dritten Quartal wegen der Konkurrenz durch Nachahmerprodukte einen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Schweizer Unternehmen drückt vor allem der Verlust der Exklusivrechte für sein Krebsmittel Gleevec. Mit mehreren neuen Arzneimitteln konnte Novartis aber etwas gegensteuern, wie der Konzern am Dienstag in Basel mitteilte. Das operative Kernergebnis ging im dritten Quartal zwar um 3 Prozent auf 3,381 Milliarden US-Dollar zurück, doch Analysten hatten mit einem stärkeren Minus auf 3,291 Milliarden Dollar gerechnet. Der Reingewinn im Kerngeschäft ging im dritten Quartal um vier Prozent auf 2,94 Milliarden Dollar zurück. Auch hier hatten Experten ein schlechteres Ergebnis erwartet. Der Verlust des Patents für Gleevec konnte beim Umsatz nahezu kompensiert werden. Der Umsatz fiel leicht um ein Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar. Das Unternehmen bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr. Mut machen den Schweizern unter anderem mehrere positive Studiendaten zu neuen aussichtsreichen Medikamenten in den vergangenen Wochen.

Positiv entwickelten sich die beiden Schlüsselmedikamente Gilenya und Cosentyx. Gilenya ist seit März 2011 für Menschen mit hochaktiver schubförmiger Multipler Sklerose zugelassen und erreichte im dritten Quartal einen Umsatz von 790 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent. Cosentyx zur Behandlung von Schuppenflechte gelang ein Umsatz von 301 Millionen Dollar. Cosentyx sei auf gutem Weg zum Blockbuster-Status im ersten vollen Jahr nach der Zulassung, erklärten die Schweizer.

Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte der Konzern. Das operative Kernergebnis wird voraussichtlich weitgehend auf Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz zurückgehen, so Novartis am Dienstagmorgen. Der Nettoumsatz wird weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

Novartis hatte sich für 2016 fünf eindeutige Prioritäten gesetzt: solide Finanzergebnisse zu erzielen, die Innovation zu verstärken, die Performance von Alcon zu verbessern, Divisionen übergreifende Synergien zu nutzen und eine leistungsstärkere Organisation aufzubauen. Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal Fortschritte in allen diesen Bereichen.

Aktie angeschlagen

Die Aktie von Novartis ist in den vergangenen Monaten allerdings etwas unter Druck geraten. Hier dürften auch Sorgen der Anleger in Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen mit hineinspielen. Mit dem jüngsten Rutsch unter die 200-Tage-Linie ist das Papier nun charttechnisch angeschlagen. Anleger warten vor einem Engagement ein positives Signal ab.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

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