Novartis
- Marion Schlegel - Redakteurin

Novartis: Durchbrüche mit neuen Präparaten

Der Biotech-Report (www.biotechreport.de) führt derzeit den Schweizer Pharmakonzern Novartis auf seiner Empfehlungsliste. Das Unternehmen konnte zuletzt in drei verschiedenen Anwendungsbereichen stark auftrumpfen. So profitiert das Herzmittel Entresto von neuen Richtlinien von US-Kardiologen. Mit der neuen Empfehlung avanciert das Präparat in den USA zur Standardtherapie im Bereich HFrEF. Aber auch das Medikament Ultibro Breezhaler konnte zuletzt mit vielversprechenden Ergebnissen aufwarten. Dieses Präparat wird zur Therapie der Lungenerkrankung COPD (dabei handelt es sich um die sogenannte Raucherlunge) eingesetzt. Eine Studie hat gezeigt, dass Ultibro Breezhaler den Konkurrenzprodukten gleich in mehreren Punkten überlegen ist. So habe das Präparat in Bezug auf Verschlimmerungen der Krankheit, Lungenfunktion und Lebensqualität bessere Ergebnisse erzielt als die Medikamente von konkurrierenden Pharmaunternehmen.

Kursfantasie durch neues Krebsmittel

Aber der Schweizer Pharmagigant hat noch ein weiteres heißes Eisen im Feuer – zum Beispiel das neue Medikament Afinitor. Jetzt gab Novartis bekannt, dass man für dieses Präparat bei bestimmten Formen von Magen-Darm- (GI) und neuroendoktrinem Lungenkrebs (NET) die Zulassung in der Europäischen Union erhalten habe. Das Mittel erfüllt die Bedürfnisse von fortgeschrittenem, progressivem und funktionsgestörtem NET. In beiden Indikationen handelt es sich um seltene Krebsarten. Da Afinitor damit innerhalb der Europäischen Union das erste Medikament ist, das für diese beiden Krebsarten zugelassen ist, winken Novartis hohe zusätzliche Gewinnbeiträge.

Rücksetzer konsequent zum Nachfassen nutzen

Fazit: Erst in der Ausgabe vom 24. Mai 2016 hat der Biotech-Report (www.biotechreport.de) Novartis bei einem Kurs von 69,57 Euro zum Kauf empfohlen. Da der Titel erst kürzlich eine Rechtecksformation nach oben durchbrochen hat, besteht auch aus charttechnischer Sicht weiteres Kurspotenzial. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von über drei Prozent. Etwaige Rücksetzer in den kommenden Tagen können Anleger daher konsequent zum Aufstocken der Position nutzen.

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