Nordex
- Jochen Kauper - Redakteur

Nordex-Aktie besticht durch Relative Stärke

Die Aktie von Nordex kann sich den derzeitigen unruhigen Märkten nahezu entziehen. Nur wenige Prozentpunkte notiert das Papier unter dem 52-Wochen-Hoch von 23,23 Euro. Die Relative Stärke hat gute Gründe. Im April und Mai hat sich der starke Trend bei den Aufträgen weiter fortgesetzt. Allein im Heimatmarkt verbuchte Nordex in diesen zwei Monaten 17 Aufträge mit einer Kapazität von insgesamt mehr als 150 MW.

Rekordwerte

Im ersten Quartal 2015 lag der Auftragseingang von Nordex in Deutschland bei knapp 157 MW. Damit hat der Hersteller seinen Spitzenwert aus dem ersten Quartal 2014 nochmals übertroffen. Unter den anderen Aufträgen waren auch Projekte für Neukunden, etwa den Stadtwerkeverbund Trianel GmbH aus Aachen oder die Thüga neue Energien aus Hamburg.

 

Halten! 

Kein Wunder, dass zuletzt die US-Investmentbank Goldman Sachs die Nordex-aktie erneut zum Kauf empfohlen hat. Anlass der Studie seien die Ziele Australiens für den Ausbau Erneuerbarer Energien, schrieb Analyst Manuel Losa. Wenngleich Nordex in der Vergangenheit in Australien zwar nicht gerade sehr aktiv gewesen sei, könnte dies doch ein positives Signal sei, da Nordex in neue Märkte vorstoße. 

Die Aktie ist und bleibt aussichtsreich. Den kleinen Rücksetzer bis auf die kurzfristige Aufwärtstrendlinie hat das Ppaier schnell wieder wettgemacht. Gehen die Aktienmärkte wieder zur Tagesordnung über, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, wann die Aktie das alte Hoch bei 23,23 Euro nach oben knackt. Nächstes Etappenziel ist dann die Marke von 25,00 Euro.

 

 
 

 

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