Nordex
- Jochen Kauper - Redakteur

Nordex-Aktie: Wie weit geht`s noch abwärts?

Die Aktie des Windturbinen-Herstellers Nordex ist in die Konsolidierung übergegangen. Von rund 6,65 Euro ging es zuletzt bis auf 5,30 Euro nach unten. Besteht für die Anleger Grund zur Sorge?

Nach der beeindruckenden Rallye die das Nordex-Papier seit Anfang des Jahres aufs Parkett gelegt hat, ging die Aktie zuletzt in den Konsolidierungsmodus über. Immerhin steht 2013 ein Plus von über 70 Prozent. Wenn auch die letzten News nicht den gewünschten Rückenwind für die Aktie liefern konnten, die grundsätzliche Richtung stimmt.

Neuer Auftrag

Immerhin konnten Nordex-Vorstand Jürgen Zeschky und sein Team vor wenigen Tagen einen weiteren Auftrag an Land ziehen. Nordex hat einen Vertrag über die Lieferung von 24 Anlagen vom Typ N117/3000 für den Windpark „Maevaara" in Nordschweden unterschrieben. Auftraggeber ist kein geringerer als der skandinavische Windparkentwickler O2. Damit hat Nordex sein erstes Großprojekt der erst im Februar 2013 eingeführten Maschine erhalten. Für Abnehmer des Stroms ist ebenfalls schon gesorgt: In den nächsten zehn Jahren wird Google den erzeugten Windstrom des Windparks beziehen, um sein Datenzentrum in Finnland mit sauberer Energie zu versorgen.

Dabei bleiben

Gut möglich, dass die Nordex-Aktie in den nächsten Wochen weiter seitwärts tendiert. Für die Anleger kein Grund zur Sorge. Der starke Aufschwung der letzten Monate muss erst verdaut werden. Grundsätzlich ist bei Nordex alles im grünen Bereich. Vorstand Jürgen Zeschky bringt die Firma wieder auf Vordermann. Die Aktie ist zuletzt auf eine Unterstützung bei 5,30 Euro getroffen. Langfristig hat das Papier weiterhin Potential nach oben. Kursziel: 7,50 Euro.

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