Nordex
- Werner Sperber - Redakteur

Nordex: Der Favorit mit Bonbon; Börsenwelt Presseschau IV

Die Experten des Frankfurter Börsenbriefes stehen zu den Erneuerbaren Energien als Zukunftsbranche. Der Favorit in Deutschland ist die Nordex SE, bei dem zu dem allgemein nützlichen Rahmen der Erneuerbaren Energien das strategische Bonbon der enorm erhöhten Profitabilität kommt. Wenn das Umsatzwachstum weiter anhält, würden die steigenden Gewinnspannen zu einem Hebeleffekt für die Nettoergebnisse führen. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Analysten ihre Gewinnschätzungen eher angehoben. Derzeit beträgt die Schätzung für das Ergebnis je Aktie im nächsten Jahr 0,71 Euro und im Jahr 2017 soll der seit 28 Jahren auf Windkrafträder spezialisierte Konzern 0,93 Euro je Anteil verdienen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stammten 37 Prozent des Auftragseingangs-Wertes aus Deutschland. Weitere wichtige Märkte sind Frankreich, Türkei und Finnland. Zum 30. September wies Nordex flüssige Mittel von 312 Millionen Euro und eine Eigenkapitalquote von 30,5 Prozent aus. Der Vorstand hat die Ziele für das laufende Jahr erhöht und erwartet bei neuen Aufträgen im Wert von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro einen Umsatz von 1,65 bis 1,75 Milliarden Euro. Der freie Cashflow soll positiv sein und die Marge vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,0 Prozent im vergangenen Jahr auf 4,5 bis 5,0 Prozent zulegen. Im Jahr 2017 sollen zwei Milliarden Euro erlöst und eine EBIT-Marge von sieben bis acht Prozent erreicht werden. Anleger sollten auf das mäßige Umsatzwachstum bei kräftig steigenden Gewinnspannen setzen und die Aktie der Nordex SE kaufen. Das Kursziel beträgt 20,50 Euro und die Absicherung sollte bei 12,20 Euro gesetzt werden.

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