S+P 500
- Andreas Deutsch - Redakteur

Neuer Chart des Grauens: Das sieht übel aus

Erinnern Sie sich noch an Tom Fitzpatrick? Der Top-Analyst bei der Citi machte im vergangenen Herbst Schlagzeilen, als er vor einer Wiederholung des 1987er-Crashs warnte. Nun macht ein neuer Chart des Grauens die Runde.

Steht ein Crash wie 1987 vor der Tür? Diese Warnung spricht das Börsenportal Marketwatch.com aus. Und in der Tat: Die Parallelen zu dem Horror-Börsenabsturz vor 30 Jahren sind unverkennbar. Damals war der Markt stark gestiegen, bevor der Crash kam. Auch dieses Mal ging es lange aufwärts – noch ist aber nichts passiert. Laut dem Chart steht es auf Messers Schneide.

Doch was ist von den Vergleichen mit der Vergangenheit zu halten? „Man muss die Kirche im Dorf lassen“, kommentiert Ryan Detrick, Analyst bei LPL Financial. „Erinnern wir uns an die ganzen schrecklichen Vergleichscharts aus den vergangenen Jahren: 2013, 2014 und natürlich 2016.“ Passiert ist nichts, der Markt steht so hoch wie nie.

Doch das könnte sich bald ändern, meint jedenfalls Marc Faber. Der Crashprophet sieht überall Blasen. Auch wenn der S&P 500 20 Prozent falle, würde ihn das immer noch nicht bullish machen. Zu groß seien die Probleme.

Was Faber so pessimistisch stimmt, ist die hohe Verschuldung. „Die globalen Schulden liegen heute 30 bis 40 Prozent über dem Wert von 2007“, so Faber. „Viele von uns, mich eingeschlossen, haben in mehrere Assets investiert. Wir könnten 50 Prozent verlieren.“

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