Commerzbank
- Michael Schröder - Redakteur

Neue Rekorde im DAX und Dow Jones: Darauf kommt es bei Top-Verlierern und Highflyern wie Commerzbank, E.on, Evotec, Nordex, K+S, QSC, RWE, Tesla und dem Goldpreis jetzt an!

Die vergangene Handelswoche hatte es wieder in sich: DAX, Dow Jones und Co sind auf neue Rekordstände gestiegen. Die Berichtssaison befindet sich auf der Zielgeraden. Weil die US-Notenbank die Drosselung ihrer Wertpapierkäufe im Volumen von 85 Milliarden Dollar monatlich an die Entwicklung der Konjunktur knüpft, warteten Investoren auf weitere Hinweise für die Aussichten für die US-Volkswirtschaft. Im Blickpunkt standen einmal mehr Werte wie Commerzbank, E.on, Evotec, Nordex, K+S, QSC, RWE, Tesla und der Goldpreis.
Beim Gold geht die Talfahrt weiter. Es gibt viele Argumente, die gegen den Goldpreis sprechen. Aber ein wenig antizyklisches Handeln in diesen – für Goldanleger – düsteren Tagen könnte sich schon in einem Jahr auszahlen.
Der DAX bleibt dagegen weiter auf Refordfahrt. Zum Wochenschluss ging der deutsche Leitindex bei 9.215,23 Zählern aus dem Handel. Bereits am Montag hatte der Leitindex ein neues Allzeithoch bei 9.253,68 Zählern erreicht. Das dürfte aber noch lange nicht das Ende der Rallye gewesen sein. Dieser Meinung sind zumindest auch die Analysten der DZ Bank. Sie erwarten, dass bessere Konjunkturaussichten den DAX bis Ende kommenden Jahres bis auf 10.200 Punkten treiben könnten.
Wie lange die US-Notenbank Fed ihren lockeren geldpolitischen Kurs fortsetzt, dürfte von den kommenden Konjunkturdaten abhängen. Anders als Marktbeobachter, die sich fragen, ob die Fed schon früher als gedacht mit dem Tapering beginnen wird, sieht Prof. Thorsten Polleit, Chefökonom bei Degussa Goldhandel, überhaupt keine Anzeichen für einen Ausstieg. "Ich sehe keine Abkehr von der Niedrigzinspolitik", so Polleit gegenüber dem Deutsches Anleger Fernsehen DAF.
Bei ausgewählten Einzelwerten gab es ordentlich Bewegung. Die Commerzbank-Aktie ist wieder mit Schwung über die 10-Euro-Marke gestiegen. Offenbar gibt es große Fortschritte bei der Bad Bank des Unternehmens. Die Aktie des Elektroautoherstellers Tesla Motors hatte zuletzt dagegen keinen leichten Stand. Unter anderem deswegen, weil drei Fahrzeuge bei Zwischenfällen Feuer gefangen haben. Jetzt gibt es aber Rückendeckung vom einflussreichen US-Verbrauchermagazin Consumer Reports. Und auch Tesla-Chef Elon Musk wird geadelt. Der erbitterte "Kali-Streit" zwischen Russland und Weißrussland um das Milliardengeschäft mit Düngemitteln steht zwar kurz vor einer Lösung. Dennoch sind immer weniger Experten für die Entwicklung der K+S-Aktie optimistisch gestimmt. Anders bei RWE und E.on: Hier gab es in der vergangenen Woche wieder Unterstützung von Seiten der Analysten.
 
Was haben die Aktien von Evotec, Nordex und QSC gemeinsam? Sie haben alle in den vergangenen Wochen eine rasante Kursrallye auf das Parkett gelegt – und haben diese in den letzten Tagen deutlich korrigiert. Die Nordex-Aktie konnte erst zum Wochenschluss wieder aufdrehen. Zuvor hatten in erster Linie hatten die Pläne von Union und SPD die Anleger vergrault. CDU/CSU und SPD wollen die Ökostrom-Förderung in Zukunft einschränken. Die Evotec-Aktie konsolidiert in den letzten Tagen um die 4-Euro-Marke. Behalten die Experten vom Analysehaus Montega recht, hat das Forschungsunternehmen sein Potenzial weitestgehend ausgeschöpft. Auch bei QSC gilt es, wichtige Handelsmarken zu beachten. Seit dem Hoch bei 5,14 Euro vor vier Wochen befindet sich die TecDAX-Aktie auf dem Rückzug. 
 

Statistiken belegen, dass die Schlussmonate eines Jahres an der Börse die einträglichsten sind. In der Regel jedenfalls. Jetzt warnen immer mehr Experten vor einem Absturz oder zumindest einer ausgeprägten Korrektur. Ein Szenario, vor dem Anleger keinesfalls die Augen verschließen sollten. Erst recht nicht, wenn sie von einer Fortsetzung des Bullenmarktes überzeugt sind. Korrekturen sind gesund. Mehr noch: Sie sind notwendig, schütteln zittrige Hände aus dem Markt. Und bieten - richtig interpretiert - enorme Chancen. DER AKTIONÄR hat 50 bei Anlegern besonders beliebte Aktien einem Crash-Test unterzogen. Wie gefährdet sind die einzelnen Titel? Und wo - sollte sich das Szenario bewahrheiten - platzieren Anleger ihre Kauflimits, um die anschließende Erholung voll auszuspielen. Denn DER AKTIONÄR ist überzeugt: Korrektur ja oder nein, das große Bild bleibt bullish. Erfahren Sie jetzt, worauf Sie achten müssen, wie crashgefährdet Ihre Aktien sind und wie Sie sich im Fall des Falles richtig verhalten, um Ihre Rendite weiter zu steigern. Lesen Sie die neue Ausgabe des AKTIONÄR (Nr. 49/13). 

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