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Crash in China - neue Chance? Welche Auswirkungen hat das Kursdesaster auf VW, Daimler, Adidas & Co

Peking, wir haben ein Problem. Der Aktienmarkt in China bricht ein. Mehr noch, er crasht. Mitte Juni nahm das Unheil seinen Lauf. Binnen 18 Handelstagen verlor der Shanghai Composite Index 32 Prozent. Ein Kursrutsch, der viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt hat. In den Wochen und Monaten vor dem Crash fühlten sich viele Investoren wie in einem Schlaraffenland. Binnen eines Jahres war der Index um mehr als 150 Prozent gestiegen. Und ein derartiger Anstieg die Risikobereitschaft der Anleger. Viele Anleger kauften Aktien auf Kredit. Als der Markt zu Fallen begann, wollten die Anleger ihre Aktien verkaufen. Und beschleunigten die Abwärtsspirale.


Peking reagiert mit einer wahren Flut an Maßnahmen, um den Aktiencrash zu stoppen. Broker erhielten Kredite, um durch Käufe die Kurse zu stützen, mehr als die Hälfte der Aktien wurden im Juni vom Handel ausgesetzt, neue IPOs wurden auf Eis gelegt, der Leitzins wurde gesenkt, die Möglichkeit, Aktien auf Kredit zu kaufen, erweitert und vieles mehr. Doch die Maßnahmen griffen nur kurz. Zu Beginn der abgelaufenen Woche setzte sich die Talfahrt fort. Und Experten heben den warnenden Zeigefinger: der Boden könnte noch lange nicht erreicht sein. Vergleiche werden angestellt mit dem Aktiencrash im Jahr 1929 in den USA.


Doch was bedeutet das für die deutschen Großkonzerne, die in den vergangenen Jahren ihre Wachstumschancen in China gesucht haben? Wird der China-Crash tiefe Spuren in den Bilanzen hinterlassen? Werden auch die Aktien deutscher DAX- und MDAX-Konzerne abstürzen? Sollten Anleger jetzt lieber einen Bogen um die exportabhängige Industrie machen? Das erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄRs.

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