Netflix
- Andreas Deutsch - Redakteur

Netflix: Übernahme oder Pleite

Netflix bekommt am Montag gleich von zwei Seiten Prügel: von EconMatters und von Ari Wald, technischer Analyst bei Oppenheimer. Die Anleger stört es nicht, die Aktie hält sich stabil.


EconMatters sieht große Probleme auf Netflix zukommen. „Das Geschäftsmodell von Netflix wird schon bald überholt sein“, heißt es in einem Online-Kommentar der Experten. „Die hohen Schulden könnten dem Unternehmen zum Verhängnis werden.“

Netflix sei ein antiquierter Dinosaurier in einem rasant wachsenden Markt. „Der Zerstörer wird zerstört werden.“
EconMatters plädiert an das Netflix-Management: „Verkauft Eure Firma auf dem aktuell teuren Niveau.“ Sollte Netflix die Zeichen der Zeit nicht bald erkennen, könnte das Unternehmen ein böses Ende nehmen: Im schlimmsten Fall droht die Pleite.

"Korrektur in der Endphase"

Auch Ari Wald warnt vor Netflix. Der technische Analyst bei Oppenheimer empfiehlt den Anlegern, sich von ihren Anteilsscheinen zu trennen. Für den Gesamtmarkt ist Wald aber bullish. „Die Korrektur beim S&P befindet sich wahrscheinlich in ihrem Spätstadium. Seit 1950 waren neun von elf Bärenmärkten innerhalb eines Jahres erledigt.“



Trading Buy

Aller Unkenrufe zum Trotz: Charttechnisch sieht Netflix gut aus. Der Aufwärtstrendkanal ist intakt. Kurzfristig hat die Aktie Potenzial bis 110 Dollar. Trader steigen ein.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Platow: Tatort Wohnzimmer – Netflix profitiert

Die Platow Börse verweist auf die vergleichsweise schwachen Einschaltquoten für den „Tatort“ in der ARD und den gleichzeitig laufenden Film auf RTL am vergangenen Sonntag. Es stelle sich die Frage, wann andere Fernsehangebote dem herkömmlichen den Rang ablaufen. Die Vorteile von Amazon Prime, … mehr