Nestle
von Norbert Sesselmann - Redakteur

Nestlé: Leckermäulchen und Aktionäre aufgepasst!

Nestlé kauft groß zu. Die Schweizer übernehmen 60 Prozent des chinesischen Süßwarenhersteller Hsu Fu Chi. Das namhafte Familienunternehmen stellt unter anderem Erdnusssnacks und Gummibärchen her. Damit führt Nestlé seine Expansionsstrategie konsequent fort.

Nestlé setzt seine Expansionsstrategie konsequent fort. Für 1,4 Milliarden Franken (umgerechnet 1,2 Milliarden Euro) übernimmt der Schweizer Nahrungsmittelriese die Mehrheit am größten Süßwarenhersteller in China. Der Kauf muss noch von der zuständigen chinesischen Behörde genehmigt werden. 2010 machte Hsu Fu Chi mit 16.000 Mitarbeitern rund 670 Millionen Dollar Umatz bei einer EBIT-Marge von 17 Prozent.

Zukunftsmarkt China

Bereits heute erlöst der Lebensmittelriese mit seinen Marken wie Maggi, Nescafé, Nespresso, Perrier oder Vittel rund 24 Milliarden Euro in den Emerging Markets. Erst kürzlich hat der Schweizer Konzern 60 Prozent am chinesischen Konzern Yinlu übernommen. Yinlu ist ein Hersteller von Erdnussmilch und Reisporridge in Konserven.

Besser als der Markt

Nestle ist ein gut geführtes Unternehmen mit einer starken Marktstellung. Mit der Übernahme bauen die Schweizer ihre Präsenz in China weiter aus. Für Anleger ist die Nestle-Aktie ein krisenfestes Langfristinvestment. In den nächsten Jahren dürfte das Papier - wie in der Vergangenheit - besser laufen als der Gesamtmarkt.

| Norbert Sesselmann | 0 Kommentare

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