CELTIC RESOURCES EO-,25
- DER AKTIONÄR

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Mit einer geschätzten Produktion von 90.000 Unzen Gold im laufenden Jahr gehört Celtic Resources nicht gerade zu den kleinen Minengesellschaften. Doch das ändert nichts daran, dass Celtic immer noch recht unbekannt und an der Börse viel zu niedrig bewertet ist. Das Unternehmen betreibt in Kasachstan zwei Goldminen - Suzdal und Zherek - und die Molybdängrube Shorskoye.

Mit einer Jahresproduktion von 300.000 Unzen Gold möchte Celtic nach „ganz oben“. Noch sind die Aktien der russischen Minengesellschaft günstig zu haben.

Mit einer geschätzten Produktion von 90.000 Unzen Gold im laufenden Jahr gehört Celtic Resources nicht gerade zu den kleinen Minengesellschaften. Doch das ändert nichts daran, dass Celtic immer noch recht unbekannt und an der Börse viel zu niedrig bewertet ist. Das Unternehmen betreibt in Kasachstan zwei Goldminen – Suzdal und Zherek – und die Molybdängrube Shorskoye. Alle drei Projekte weisen beeindruckende Wachstumszahlen aus. In Suzdal und Zherek wurden 2005 rund 38.000 Unzen Gold gefördert, 2006 waren es dann schon 61.520 Unzen. Für 2008 rechnet man mit einem Abbau von mindestens 113.000 Unzen. Und mit dieser rasanten Entwicklung soll es weitergehen: Das Management hat sich zum Ziel gesetzt, die Goldproduktion in den kommenden drei Jahren auf 300.000 Unzen zu steigern. Die Molybdängrube Shorskoye ging erst im letzten Jahr in Produktion. Sie lieferte 248.000 Pound Molybdän. Für 2007 wird eine Steigerung auf 620.000 Pound angepeilt. Langfristig möchte man auf eine Förderung von drei Millionen Pound im Jahr kommen. Große Hoffnung setzt man bei Celtic auch auf die russischen Gold- und Kupferminen Miheevskoye und Tominskoye. Diese befinden sich allerdings noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium.

Umsatz und Gewinn ziehen an

Die schnelle Steigerung der Goldund Molybdänproduktion schlägt sich nachhaltig in den Geschäftszahlen nieder: Der Umsatz ist von 16 Millionen Dollar in 2005 auf 37 Millionen Dollar im vergangenen Jahr gestiegen. Für das laufende Jahr geht man in Analystenkreisen von einem Umsatz von 69 Millionen Dollar aus, für 2008 dann bereits von 89 Millionen Dollar. Und der Verlust in Höhe von zwei Millionen Dollar, der noch im Jahr 2005 angefallen ist, dürfte sich 2008 in einen Nettogewinn von 31 Millionen Dollar verwandelt haben.

Stockt Barrick auf?

Ein Blick auf die Aktionärsstruktur von Celtic Resources lässt Interessantes zu Tage treten: Mit 6,6 Prozent ist Barrick Gold Großaktionär der Gesellschaft. Da der kanadische Minenkonzern schon seit Längerem auf der Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten ist – so wollte man erst Ende letzten Jahres Novagold aufkaufen –, scheint ein Ausbau des Engagements in Celtic nahe zu liegen.

"Goldgrube" Kasachstan

Celtic Resources verfügt über hervorragende Wachstumsaussichten. Mit einem 2008er-KGV von 5 sind die Papiere derzeit sehr günstig an der Börse zu haben.

Kursziel bei Celtic: 4,00 Euro. Stopp: 1,50 Euro.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 30/2007.

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