Centrosolar Group
- DER AKTIONÄR

Nach ganz oben

Erst im Jahr 2005 gegründet und schon auf dem Weg in die Spitzenklasse der Solarunternehmen. Mit dem massiven Ausbau der Modulfertigung dürfte Centrosolar der Aufstieg in die Solar-Bundesliga gelingen.

Mit dem massiven Ausbau der Modulfertigung dürfte Centrosolar der Aufstieg in die Solar-Bundesliga gelingen.

Erst im Jahr 2005 gegründet und schon auf dem Weg in die Spitzenklasse der Solarunternehmen. So in etwa könnte ein Kurzporträt von Centrosolar beginnen. In der Tat zählt die Firma nach dem abgeschlossenen Ausbau der Kapazität im Jahr 2010 (siehe Interview) zu den größten deutschen Modulproduzenten. Damit positioniert sich Centrosolar rechtzeitig, um die steigende Nachfrage in Südeuropa oder etwa den USA zu befriedigen. Bereits 2008 sollen rund zwei Drittel der Erlöse aus dem Ausland kommen.
Dabei setzt Centrosolar im Gegensatz zu anderen Solarfirmen nicht auf langfristig festgelegte Siliziumzellenlieferungen – CEO Kirsch möchte so von günstigeren Konditionen 2008/09 profitieren. Denn Fachleute gehen in diesem Zeitraum von Überkapazitäten und somit günstigeren Preisen aus.

Zweites Standbein

Neben der Modulproduktion verspricht der mit einem Umsatzanteil von etwa einem Viertel noch kleine Bereich Key Components großes Potenzial. Dank der hohen Nachfrage nach dem patentierten, nanobeschichteten Solarglas weist das Segment Wachstumsraten von 50 Prozent auf.

Fazit

Mit einem 2008er-KGV von 7 zählt Centrosolar zu den günstigsten und attraktivsten Solarwerten. der aktionär geht zudem davon aus, dass die Firma die Fertigungstiefe bald noch weiter ausbauen und somit ihre Position am Markt festigen wird.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 05/2008.

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