DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Nach der Wahl ist vor der Berichtssaison - DAX sortiert sich neu

Die Bundestagswahlen haben einen deutlichen Rechtsruck in Deutschland hervorgebracht. Die Parteien der Großen Koalition mussten deutliche Stimmenverluste zugunsten der AfD hinnehmen, zudem schaffte die FDP den Wiedereinzug in den Bundestag. An der Börse reagieren die Kurse allerdings kaum. Gegen Mittag notiert der DAX nahezu unverändert.

Unter den Analysten und Börsenexperten ist man sich uneins, welche Auswirkungen die Bundestagswahl 2017 für den deutschen Aktienmarkt haben könnte. Die Tatsache, dass Angela Merkel weiterregieren wird, spricht für Kontinuität und dürfte einigen Investoren gefallen. Auf der anderen Seite weiß man nicht, wie sich Grüne und Gelbe auf einen Koalitionsvertrag einigen sollen. Zudem ist Christian Lindner nicht dafür bekannt, dass er den Schmusekurs mit Griechenland und anderen Schuldenstaaten gutheißt.

Enge Schiebezone

Am einfachsten ist es, sich in dieser Situation auf die Charttechnik zu besinnen. Die offenbart zwar auch noch keine neuen Impulse, doch ist das Bild grundsätzlich positiv. Sollte der DAX die Hürde bei 12.676 Punkten meistern, ist ein Anstieg bis 12.951 Zähler, dem Allzeithoch, möglich. Nach unten sichern die Marken von 12.500 und 12.340 Punkten ab.

An der Einschätzung zum Turbo-Optionsschein mit der WKN DGR0NZ hat sich daher nichts verändert. Mehr zum DAX und der aktuellen Markttechnik erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.

 

 

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