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- Michael Schröder - Redakteur

Nach der Wahl in Italien: "Investoren mögen keine Unsicherheit"

Italien hat gewählt und steht vor schwierigen Entscheidungen. Das politische Patt nach der Wahl sorgt an den Aktien- und Devisenmärkten für Turbulenzen. Investoren fürchten wegen des unklaren Wahlausgangs einen politischen Stillstand. Worauf müssen sich die Anleger vor diesem Hintergrund in den nächsten Wochen einstellen?

Die Angst vor einem Wiederaufflammen der europäischen Schuldenkrise drücken auf die Stimmung der Anleger. DER AKTIONÄR sprach mit Roger Peeters, Kapitalmarktexperte und Vorstand bei Close Brothers Seydler Research, über die aktuelle Situation.

DER AKTIONÄR: Herr Peeters, wie beurteilen Sie die Situation in Italien?

Roger Peeters: Für einen Außenstehenden wirkt die Lage in dem Land nach der Wahl auch jetzt noch unübersichtlich und verworren und genau das ist es, was die Märkte belastet. Investoren mögen keine Unsicherheit.

Wie lange könnte der Römische Stillstand andauern - mit welchen Konsequenzen für Europa?

Das  erscheint mir noch zu früh, hier bereits von einem Stillstand zu sprechen. Erst einmal muss abgewartet werden, ob das Patt in der Wahl tatsächlich zu einer gegenseitigen Blockade führt. Der Ernst der Lage könnte ja auch beispielsweise zu einer großen Koalition führt, wie bereits gemutmaßt wird. So oder so, hat das Land alleine auf Grund seiner Größe einen gewichtigen Einfluss auf das weitere Geschehen in Europa und wird deshalb von den Kapitalmärkten kritisch und aufmerksam beäugt werden.

Worauf müssen sich die Anleger vor diesem Hintergrund in den nächsten Tagen / Wochen einstellen?

Auf eine weiter wie zuletzt erhöhte Volatilität nach den ruhigen Wochen davor.

Vielen Dank für das Gespräch!

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