Tesla
- Florian Söllner - Leitender Redakteur

„Bis die Funken fliegen“ - So kann Tesla mit dem Model Y alle überraschen

Das war immer essentieller Teil der Tesla-Story: Der Elektroauto-Pionier baut Autos mit mehr Robotern und moderner als die alten Autohersteller und wird dadurch zum Margen-Giganten. Bisher kam immer etwas dazwischen: Erst die zu komplexen Flügeltüren des Model X. Beim Bau des Model 3 schließlich hat Elon Musk den Bogen hin zu einer Roboterfertigung überspannt – und selbst Arbeitsschritte per Maschinen ausführen lassen, die Menschen besser und günstiger bewerkstelligen können. Doch Tesla hat aus seinen Fehlern gelernt - hoffen Tesla-Bullen - und macht nun beim einfach designten Model Y endlich alles richtig.

Hier die neue Einschätzung zu Tesla von Florian Söllner im AKTIONÄR TV:

 

Genau diesen Eindruck hat nun Wedbush Securities erhalten nachdem Tesla die Analysten durch die Gigafactory 1 in Nevada und das Werk in Fremont geführt hat. Wahrgenommen wurde dabei ein „großer Wettbewerbsvorteil“ durch die optimierte Batterieproduktion in der Gigafactory. Hier könnte auch das Model Y gebaut werden. „Wir glauben fest daran, dass schon 2020 in der Gigafactory der Bau des Model Y beginnt, da hier die Struktur besteht, signifikant zu expandieren („in Sparks“deutsch: Funken), was direkt zu höherer Profitabilität führen dürfte.“

Webush sieht weiterhin ein 12-Monatskursziel von 390 Dollar. DER AKTIONÄR rät, abzuwarten, bis die Zone zwischen 320 und 330 Dollar wieder in Angriff genommen wird. Zumal nicht alle Autoexperten so zuversichtlich sind, was die Produktion des Model Y angeht. Bernstein etwa ist "besorgt", ob es Musk schafft, wirklich schon Ende 2020 in die Massenproduktion zu gehen. Der in Japan lebende Bertel Schmitt erinnert daran, dass Tesla zumindest bisher keinen Vorsprung erreicht hat, sondern wegen falscher Entscheidungen von Musk ins Produktions-"Mittelalter" zurückgefallen sei.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Tesla.

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