MunichRe
- Thorsten Küfner - Redakteur

Munich Re: Schwarze Zahlen für 2011

Die Munich Re rechnet trotz der zahlreichen Naturkatastrophen mit einem Überschuss für das Jahr 2011. Zudem soll die Dividende weiterhin stabil bei 6,25 Euro je Aktie gehalten werden. Indes rechnet der DAX-Konzern mit leicht steigenden Preisen im Rückversicherungsgeschäft.

Die Munich Re geht davon aus, dass im laufenden Jahr ein Gewinn erzielt wird und die Rückversicherungsprämien im kommenden Jahr wieder leicht steigen werden. Dies erklärte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek im Hinblick auf die diesjährigen Erneuerungsrunden. Seiner Ansicht nach seien vor allem im Katastrophengeschäft, aber auch bei Offshore-Energieprojekten und in einigen Autoversicherungsmärkten wie etwa Lateinamerika oder  Großbritannien höhere Prämien zu erwarten.

Schwarze Zahlen für 2011

Zuvor hatte der weltgrößte Rückversicherer bereits erklärt, trotz der hohen Belastungen durch zahlreiche Naturkatastrophen auch im laufenden Jahr einen Gewinn zu erwirtschaften. Jeworrek sagte gegenüber dem Tagesspiegel: „Wenn nicht etwas ganz Schlimmes passiert, sollte es machbar sein, die Dividende bei 6,25 Euro wie im Vorjahr zu lassen." Allerdings betonte er auch, dass 2011 wohl mit einer hohen Anzahl von Hurrikans zu rechnen sei. Die Belastungen durch „Irene" schätzten die Münchner auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag.

Abwaten!

Rein fundamental betrachtet bleibt die Aktie der Munich Re mit ihrer starken Marktstellung, ihrer soliden Bilanz und der günstigen Bewertung ein klarer Kauf. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten an den Märkten und des angeschlagenen Chartbildes sollten Anleger allerdings zunächst noch ihr Pulver im Trockenen halten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Martin Mrowka | 0 Kommentare

Munich Re: Angst vor Hurrikan Florence

Der erste große Wirbelsturm des Jahres nähert sich der Ostküste der USA. Die Bevölkerung wurde vor massiven Überschwemmungen gewarnt und zum Verlassen der gefährdeten Region aufgefordert. Doch mittlerweile hat sich der Hurrikan abgeschwächt, die Behörden stufen 'Florence' nur noch in Kategorie 2 … mehr