Morgan Stanley
- Thorsten Küfner - Redakteur

Morgan Stanley: Schön gerechnet

Morgan Stanley hat ähnlich wie die Konkurrenten Bank of America, Citigroup oder JPMorgan ein paar Buchungstricks zu Hilfe genommen, um ein solides Ergebnis präsentieren zu können. Operativ läuft es allerdings wenig berauschend.

Morgan Stanley hat die derzeit sehr beliebte und bereits von JPMorgan, Bank of America oder Citigroup genutzte Praxis, gesunkene Kurse ausgegebener Anleihen in Gewinne umzurechnen, im dritten Quartal dazu verholfen einen Gewinn von 2,2 Milliarden Dollar beziehungsweise 1,15 Dollar je Aktie auszuweisen. Damit konnten die New Yorker die Analystenprognose sogar noch übertreffen. Hätte die Investmentbank ihre eigenen Verbindlichkeiten nicht auf den aktuellen Marktwert abgeschrieben, wäre ein Verlust von mehr als einer Milliarden Dollar verbucht worden. Im Kundengeschäft, dem Eigenhandel sowie der Vermögensverwaltung verdiente Morgan Stanley zwischen Juni und September 2011 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Es gibt bessere Aktien

Aufgrund der zahlreichen Unsicherheiten speziell im Bankenmarkt sowie der Probleme vieler US-Banken drängt sich ein Kauf von Banktiteln wie etwa Morgan Stanley derzeit nicht auf.

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