Lufthansa
- Norbert Sesselmann - Redakteur

Milliardenauftrag für EADS: Lufthansa bestellt 100 Jets

Für die EADS-Tochter Airbus beginnt die Pariser Luftfahrtmesse mit einem Paukenschlag. Die Lufthansa legt sich in der Mittelstrecke komplett für Airbus fest. Laut Preisliste kosten die 100 bestellten Maschinen rund zehn Milliarden Dollar.

Die Lufthansa hat die Erneuerung ihrer Mittelstreckenflotte festgezurrt. Auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris unterzeichneten Lufthansa-Flottenmanager Nico Buchholz und Airbus-Verkaufschef John Leahy den bereits im März angekündigten Vertrag über 100 Jets der A320-Familie. Bei 30 der Maschinen handelt es sich um das herkömmliche A320-Modell. Die übrigen 70 Jets sollen in der modernisierten "neo"-Version mit sparsameren Triebwerken ausgeliefert werden, je zur Hälfte als A320neo und als Langversion A321neo.

Milliardenauftrag

Laut Preisliste kommen die 100 Maschinen der EADS-Tochter Airbus auf einen Gesamtwert von 10,4 Milliarden US-Dollar (7,8 Milliarden Euro). Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Rabatte im zweistelligen Prozentbereich üblich. Europas größte Fluggesellschaft will ihre alternde Flotte erneuern und setzt auf der Mittelstrecke dabei künftig voll auf die Airbus-Flieger. Die verbliebenen Exemplare des Konkurrenzmodells Boeing 737 will die Lufthansa dagegen in den kommenden Jahren ausmustern.

Zwei TSI-Werte

Sowohl Lufthansa-Aktien als auch die Papiere des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS haben einen tollen Start in das Jahr 2013 hingelegt. Dementsprechend wurden beide Werte vor einigen Monaten in das TSI-Musterdepot gekauft.

Besser als der Markt

Das TSI-Musterdepot liegt seit Jahresbeginn fast 20 Prozent vorn. Sie möchten die aktuelle Zusammensetzung der TSI-Depots erfahren? Kein Problem: Auf der Internetseite www.deraktionaer.de unter der Rubrik „Musterdepots" finden Sie das TSI-Musterdepot mit allen Informationen. Abonnenten, die sich kostenlos für den E-Mail-Newsletter der AKTIONÄR PLUS angemeldet haben, bekommen zudem alle anstehenden Käufe und Verkäufe bereits vor Börseneröffnung mitgeteilt - auch ein SMS-Service ist möglich. DER AKTIONÄR kauft die Position erst nach der Kaufempfehlung um 10:30 Uhr.

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